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Einzigartiges Herangehen an ein bewährtes Franchise: Zach Cregger erklärt das Fehlen bekannten Spielfiguren in seiner Resident Evil-Verfilmung

17.09.2026 - 15:00 Uhr

Zach Cregger hat sich nach intensiven Überlegungen dazu entschieden, in seinem neuesten 'Resident Evil'-Film auf bekannte Charaktere aus den geliebten Videospielen zu verzichten.

Der begnadete Horrorfilm-Regisseur ist bekannt dafür, seinen Filmen seine eigene persönliche Note zu verleihen, und hat nun die neueste Leinwandadaption des kultigen Videospielfranchise inszeniert.

Als Hauptfigur wurde der medizinische Kurier, interpretiert durch den talentierten Austin Abrams, gewählt, der auf dem Weg zum Raccoon City General Hospital in einen plötzlichen Zombie-Ausbruch gerät. Cregger, der nicht nur für seinen Horrorfilm bekannt ist, sondern auch für seine beeindruckende Arbeit als 'Weapons'-Filmemacher, teilte in einem Gespräch mit 'The Hollywood Reporter' seine Gedanken zum Film mit: "Die Idee, die ich hatte, brauchte einfach keine dieser Figuren [aus den Spielen]. Und ich hatte das Gefühl, dass es viele Probleme mit sich bringen würde, sie einzubauen, und dass dadurch die zentrale Geschichte in den Hintergrund geraten könnte."

Er fügte hinzu, dass er von Anfang an eine klare Vision hatte, wie sein idealer Film aus dem 'Resident Evil'-Franchise aussehen sollte. Er gibt zu, dass es ein Privileg war, die Freiheit von einem Studio zu erhalten, seine Vision umzusetzen. Und seine Zuversicht in seinen Film bringt er klar zum Ausdruck: "Ich war ziemlich zuversichtlich. Vielleicht bin ich auch wahnhaft, aber ich glaube das nicht. Ich habe den Film gesehen und mag ihn."

Doch der Regisseur ist sich im Klaren darüber, dass seine Entscheidung, auf die bekannten Spielfiguren zu verzichten, einige Fans enttäuschen könnte: "Ich weiß, dass man Gegenwind von einem Teil der Fangemeinde bekommt, wenn man sich an ein bestehendes Franchise wagt. Es wäre schon seltsam, wenn ich überrascht wäre, dass das passiert", gesteht der 45-jährige Regisseur. Er fügt jedoch hinzu: "Aber ich denke, wenn die Menschen, die diese Spiele genauso lieben wie ich, den Film sehen, hoffe ich, dass sie sich verstanden fühlen und das Gefühl haben, dass dieser Film den Spielen Tribut zollt. Denn genau das tut er - es ist offensichtlich."

Tom Rothman, der Filmchef von Sony, erinnert sich noch gut an den Moment, als Cregger ihm seine Idee für das 'Resident Evil'-Franchise vorstellte. Gegenüber 'Deadline' erzählte er: "Ich kannte seine Arbeit und wusste, dass er äußerst talentiert ist. Ich fand seine Vorstellung davon, was er machen wollte, wirklich, wirklich überzeugend. Wenn man einen außergewöhnlichen Regisseur mit einem wirklich spannenden Franchise zusammenbringen kann, macht das meinen Job ziemlich einfach."

Das legendäre 'Resident Evil'-Franchise wurde ursprünglich 1996 von Capcom ins Leben gerufen und konfrontierte die Polizisten von Raccoon City mit der mysteriösen Umbrella Corporation, einem internationalen Pharmariesen, der im Verborgenen mutagene Viren entwickelte. Seit 2002 ist 'Resident Evil' auch auf der großen Leinwand präsent, nachdem der allererste Horrorfilm, mit Milla Jovovich in der Rolle der Actionheldin Alice, veröffentlicht wurde. Im Laufe der Jahre wurden fünf Fortsetzungen produziert. Der bisher letzte Film der Reihe, 'Resident Evil: The Final Chapter', kam 2016 in die Kinos. Im Jahr 2021 wurde mit 'Resident Evil: Welcome to Raccoon City' eine Neuinterpretation des Franchise eingeführt, in der Avan Jogia als Leon S. Kennedy und Kaya Scodelario als Claire Redfield zu sehen sind.

Quelle: BANG Media International

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