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Regisseur Danny Boyle erklärt seine Grundsätze zum sehr verantwortungsvollen Einsatz von Künstlicher Intelligenz im Film
16.09.2026 - 16:00 Uhr
Danny Boyle, ein mit zahlreichen Preisen ausgezeichneter Filmregisseur, hat seine Ansichten zur Verwendung von Künstlicher Intelligenz (Ki) in der Filmindustrie veröffentlicht.
Er betonte, dass er Ki in seinen Projekten 'sehr verantwortungsvoll' einsetzt und hat sich fest dazu verpflichtet, diese niemals als Ersatz für menschliche Schauspieler zu verwenden.
Boyle ist bei Filmfreunden auf der ganzen Welt bekannt für seine bemerkenswerte Regiearbeit in Filmen wie 'Slumdog Millionaire', '28 Days Later' und 'Trainspotting'. In seinem neuesten Projekt, 'Ink', einem Film, der Rupert Murdochs Versuche darstellt, die britische Zeitung 'The Sun' zu einer Pflichtlektüre und einem Konkurrenten des 'Daily Mirror' zu machen - ein Unterfangen, das letztendlich zur Erhebung des britischen Boulevardjournalismus führte, hat Boyle rund 30 Sekunden generative Ki eingesetzt.
Während einer Fragerunde nach der Filmvorführung beim Toronto International Film Festival (Tiff) erklärte er den Zuschauern und den Medien: 'Wir haben in unserer Produktion nur eine winzige Menge davon verwendet. In unserer Welt ist das sehr eng mit visuellen Effekten verbunden; es ist eines der Werkzeuge, die beim Vfx zum Einsatz kommen.' Der 69-Jährige Regisseur betonte außerdem: 'Wir versuchen, sehr verantwortungsvoll damit umzugehen und sicherzustellen, dass deshalb keine Schauspieler arbeitslos werden.' Er machte deutlich, dass selbst wenn Ki für eine bestimmte Szene genutzt wird, immer noch echte Schauspieler engagiert werden. 'Es waren ungefähr 30 Sekunden,' unterstrich er, um einen genauen Kontext zu geben.
Boyle schenkt dem weitreichenden Einfluss von Ki auf unsere Gesellschaft und die Filmindustrie besondere Aufmerksamkeit. Er hält es für wichtig, über die breiteren Konsequenzen von Ki zu sprechen, obwohl er bei der Fragerunde hinzufügte, dass das Thema zu 'gewaltig' ist, um es tiefer zu diskutieren. Er erklärte weiter: 'Die übergeordnete Frage nach ihrer Rolle in unserer Gesellschaft und natürlich auch in unserem Beruf ist eine gewaltige und komplizierte Angelegenheit, auf die wir hier wahrscheinlich nicht eingehen können. Aber wir werden uns damit beschäftigen müssen, wir alle.'
Boyle hatte zuvor bestätigt, dass Ki in 'Ink' benutzt wurde. Im Gespräch mit dem Magazin 'Vanity Fair' auf dem Telluride Film Festival erklärte er, dass Ki unter anderem benutzt wurde, um einige alte Fotografien zu animieren, und um die Bewegung von Mäusen darzustellen, die durch die Redaktionsräume der Zeitung 'The Sun' huschen. Er betonte jedoch, dass es letztendlich wenig Bedeutung hat, was Leute seines Alters über Ki denken, da die wirklich wichtige Perspektive die der jüngeren Generation ist, der 20-Jährigen. Dennoch räumte er ein, dass Ki, wenn sie richtig eingesetzt wird, ein 'sehr nützliches Werkzeug' sein kann.
Quelle: BANG Media International
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