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Carey Mulligan äußert ihre Enttäuschung: Greta Gerwig hätte für ihre Arbeit an Barbie eine Oscar-Nominierung verdient

05.02.2024 - 10:00 Uhr

In der Welt der Unterhaltungsindustrie hat der Ausfall der Regisseurin Greta Gerwig, eine Oscar-Nominierung für ihren monumentalen Film 'Barbie' zu erhalten, Schockwellen ausgelöst.

Carey Mulligan, eine etablierte Schauspielerin und prominente Stimme in der Branche, hat kürzlich ihren Unmut über diese scheinbare Übersicht zum Ausdruck gebracht.

'Der Blockbuster-Live-Action-Film 'Barbie', der sich um die ikonische Mattel-Puppe dreht, hob sich als größter Film des Jahres 2023 hervor. Gestützt auf seine leidenschaftliche Botschaft der weiblichen Selbstbestimmung und Befähigung, stellte der Film eine Überraschung dar, als bei den kommenden Academy Awards nur Margot Robbies Co-Star, der talentierte Ryan Gosling in seiner Rolle als 'Ken', als bester Nebendarsteller und der Film selbst als bester Film nominiert wurde. Die Hauptdarstellerin und die Regisseurin mussten trotz ihrer bemerkenswerten Arbeit mit überraschender Verachtung bedacht werden.

Carey Mulligan sprach offen über die Situation in einem Interview mit der großen britischen Zeitung 'The Times'. Sie bezeichnete ihre Nominierung für ihre Darstellung der Ehefrau von Leonard Bernstein, Felicia Montealegre, in der Netflix-Filmbiografie 'Maestro' als 'das Coolste'. Mulligan beschrieb die Erfahrung, von Kolleginnen und Kollegen anerkannt zu werden, als überwältigend und stellte fest, dass jeder Schauspieler, der behauptet, es sei ihm gleichgültig, Preise zu gewinnen, 'zu 100 Prozent lügt'. Die sympathische Darstellerin von 'Saltburn' zeigte sich besonders verwirrt darüber, dass Gerwig nicht für den Preis der besten Regie berücksichtigt wurde.

'Ich bin traurig für Greta, weil ich nicht weiß, was man als Regisseurin noch tun kann, um nominiert zu werden', bemerkte Mulligan. 'Du machst einen von der Kritik gefeierten Film, der auch weltweit ein unglaublicher Erfolg ist, und trotzdem wirst du nicht nominiert?'

Margot Robbie, die die Hauptrolle der Barbie im gleichnamigen Film spielte, hatte zuvor erklärt, sie sei 'nicht traurig' über ihre ausbleibende Oscar-Nominierung, räumte jedoch ein, dass sie Mitleid mit Gerwig habe. In einer lebhaften Podiumsdiskussion bei einer Sag-Vorführung von 'Barbie' teilte Robbie ihre Ansichten: 'Es gibt keine Möglichkeit, traurig zu sein, wenn man sich dessen bewusst ist, wie gesegnet man ist. Natürlich denke ich, dass Greta als Regisseurin nominiert werden sollte. Was sie erreicht hat, ist wahrlich bemerkenswert. Aber es war ein unglaubliches Jahr für alle Filme.'

Diese Aussagen heben die Kontroverse hervor, die um die Oscars und ihre Auswahlkriterien besteht. Es wird interessant sein zu sehen, wie die Branche und die Zuschauer auf diese bemerkenswerten Offenbarungen reagieren.

Quelle: BANG Media International

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