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Bedeutende Filmregisseur Christopher Nolan ist unsicher, wie Donald Trumps umstrittenen Filmtarifvorschläge in die Praxis umgesetzt werden könnten
04.02.2026 - 18:00 Uhr
Während des breit gefächerten Gesprächs äusserte der gefeierte Regisseur Christopher Nolan, dass er sich unsicher ist, inwiefern Donald Trumps kontrovers diskutierter Vorschlag bezüglich Filmzöllen tatsächlich realisiert werden könnte.
Nolan, der im Alter von 55 Jahren und nach einer beeindruckenden Karriere im September 2025 in die prestigeträchtige Position des Präsidenten der Directors Guild of America (Dga) gewählt wurde, sprach offen über eine Reihe von Themen, die sowohl seiner Organisation, den amerikanischen Filmemachern, als auch den globalen Kinofans am Herzen liegen.
Nolan nahm auch Stellung zu Trumps Filmtarifplänen. In einer Erklärung, die er gegenüber dem Unterhaltungsmagazin 'Variety' abgab, sagte er: "Ich weiß nicht, wie ein Zollsysten funktionieren würde." 'Variety' bemerkte, dass Nolan diese Bemerkung "mit Bedacht" gemacht hat und konstatierte, dass Nolan "eine Gelegenheit ausgelassen hat, Präsident Trump für die vorgeschlagene 100-prozentige Steuer auf im Ausland produzierte Filme zu kritisieren". Anstatt Kritik zu üben, wies Nolan jedoch darauf hin, dass Trumps Vorschlag zu umfassenden Diskussionen angeregt hat und deutete an, dass der zentrale Zweck des Plans auf die Förderung der Filmproduktion in den USA abzielen könnte.
Der bahnbrechende Künstler und 'Die Odyssee'-Regisseur fügte hinzu: "Ich werde sagen, dass, seit Präsident Trump diese Ideen in die Runde geworfen hat, es von Seiten der Studios deutlich ernsthaftere Gespräche darüber gibt, wie die Situation in den Vereinigten Staaten verbessert werden kann - um es ganz offen zu sagen." Trump hat offenbar unvermindert die Absicht, Zölle auf Filme zu erheben, die außerhalb der USA produziert wurden. Bereits im Januar betonte er in Interviews mit den Zeitungen 'New York Post' und 'California Post': "Ich werde Zölle auf Filme aus dem Ausland erheben - wenn sie in Kanada produziert werden, überall sonst - weil Los Angeles die Filmindustrie verloren hat. Und deshalb werde ich Zölle einführen, und wir werden Anleihen auflegen, einige Anleihen, einige zinsgünstige Anleihen, für die Filmindustrie. Wir werden sie zurückbringen."
Nolan, der sowohl britische als auch US-amerikanische Nationalität besitzt, beleuchtete auch die Herausforderungen, denen die in den USA tätigen Filmemacher gegenüberstehen. Er hebt hervor, dass man jobverluste nicht einzig durch ausländische Konkurrenz erklären kann. Stattdessen schlägt er vor, dass man auf die beeindruckende Stabilität der Verbraucherausgaben für Medien und Unterhaltung achten sollte. Trotz dieser Stabilität verzeichnen wir jedoch einen Rückgang der Beschäftigung unserer Mitglieder um 35 bis 40 Prozent", bemerkte er.
Quelle: BANG Media International
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