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Bevor Meryl Streep in Der Teufel trägt Prada übernahm, stand sie kurz davor, ihre Schauspielkarriere an den Nagel zu hängen

30.04.2026 - 10:00 Uhr

Der Teufel trägt Prada' ist ein unvergesslicher Film, und zwar nicht nur wegen seines fesselnden Drehbuchs und der ausgezeichneten Schauspielleistung des gesamten Ensembles, sondern auch wegen der Tatsache, dass er uns die legendäre Meryl Streep in einer weiteren beeindruckenden Rolle bescherte.

Streep, die zu diesem Zeitpunkt 76 Jahre alt war, hatte die Rolle der gefürchteten Miranda Priestly, Chefredakteurin des fiktiven Modemagazins 'Runway', fast ausgeschlagen. Bevor sie den Vertrag unterschrieb, hatte sie ernsthaft in Erwägung gezogen, ihre Karriere zu beenden und in den Ruhestand zu gehen.

In der Nbc-Sendung 'Today with Jenna + Sheinelle', die am Mittwoch, den 29. April, ausgestrahlt wurde, äußerte sich Streep zu diesem Thema und erklärte, warum sie ihre Entscheidung letztendlich revidiert hatte: "Sie riefen mich an und machten mir ein Angebot, und ich sagte: 'Nein, mache ich nicht.'" Ihre Gründe dafür? Streep wusste, dass der Film ein großer Erfolg werden würde und stellte eine mutige Bedingung: Sie wollte sehen, was passieren würde, wenn sie ihren geforderten Gehalt einfach verdoppelte. Als die Produzenten ohne zu zögern zustimmten, war sie verblüfft: "Ich bin 50, 60 - so lange hat es gedauert, bis ich verstanden habe, dass ich das tun kann. Sie brauchten mich, hatte ich das Gefühl. Ich war bereit, in Rente zu gehen, aber das war eine Lektion."

Zwanzig Jahre später kehrt Streep in ihrer berühmten Rolle als Miranda in der Fortsetzung des Films 'Der Teufel trägt Prada 2' auf die Leinwand zurück. In dieser Fortsetzung wird die Geschichte von Andrea "Andy" Sachs (Anne Hathaway), einer angehenden Journalistin, die als Assistentin für Miranda arbeitet, weitererzählt. Streep, Hathaway, Emily Blunt (Emily Charlton) und Stanley Tucci (Nigel Kipling) kehren in ihren ursprünglichen Rollen zurück und die Handlung zeigt nun eine fast pensionierte Miranda, die mit ihrer ehemaligen Assistentin Emily, die nun zu einer Führungskraft aufgestiegen ist, im Wettbewerb steht.

In einem kürzlichen Interview mit dem 'People'-Magazin erkundigte Anne Hathaway ihre Erfahrungen während der Dreharbeiten und betonte, dass sie ein Vergnügen waren. Sie sagte: "Ich habe es geliebt, den ersten Film zu drehen. Ich weiß, ich war gestresst und nervös und all das, aber es war eine der lustigsten Erfahrungen überhaupt - wegen der Menschen, mit denen ich zusammen war." Ihr Lob galt insbesondere ihren Kollegen: "Emily Blunt ist ein Traum von einem Menschen. Stanley ist so witzig und schlagfertig, und Meryl - ich sage ihr nicht oft, wie sehr ich sie verehre, aber ich tue es."

Quelle: BANG Media International

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