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Hollywood-Superstar Meryl Streep enthüllt Finanzierungskampf hinter Der Teufel trägt Prada wegen seines Frauenfilm-Images

03.04.2026 - 13:00 Uhr

Die preisgekrönte Schauspielerin Meryl Streep hat einige der Herausforderungen aufgedeckt, mit denen die Produktion von 'Der Teufel trägt Prada', einem der erfolgreichsten Filme in Streeps bemerkenswerter Karriere, konfrontiert war.

Im Zentrum dieser Herausforderungen stand das Problem der Finanzierung, das größtenteils auf die Wahrnehmung des Filmes als 'Frauenfilm' zurückzuführen ist.

Die als Originalstimme von Miranda Priestly in der anstehenden Fortsetzung des Filmes zurückkehrende Streep erinnerte sich an die Schwierigkeiten, die der Regisseur David Frankel bei der Beschaffung eines Budgets für die Adaption des Romans von Lauren Weisberger hatte. Insbesondere hob sie hervor, dass die Schwierigkeiten auf eine negative Wahrnehmung des Genres bei den Filmstudios basierten.

In einem Interview in der 'Late Show with Stephen Colbert' berichtete Streep: 'Vor 20 Jahren wurde er als 'Frauenfilm' kategorisiert, und diese Bezeichnung ist nach 'Barbie' und 'Mamma Mia!' - um das mal einzuwerfen - und anderen Filmen, die die Studios völlig überrascht haben, nicht besonders gut gealtert. Die Leute wollen sehen, obwohl Frauen im Mittelpunkt der Geschichte stehen. Trotz der Beliebtheit dieser Filmgenres mussten wir jedoch um die Finanzierung für den Film kämpfen. 'Tatsächlich war das so. Ich habe das auch mit Greta [Gerwig] besprochen - bei 'Barbie' war es ähnlich, verglichen mit dem Geld, das für andere Filme ausgegeben wird', fügte Streep hinzu.

Nachdem der Film aus dem Jahr 2006 beeindruckende 326 Millionen Dollar weltweit eingespielt hat, wurden die Finanzierungsprobleme, die die Originalproduktion gekennzeichnet hatten, deutlich reduziert. Auf diese Änderung anspielend, bemerkte die Hollywood-Ikone schelmisch: 'Dieses Mal, Liebling, haben sie das Geld ausgegeben.'

Meryl Streep, die für die Darstellung der eiskalten Chefredakteurin des fiktiven Magazins 'Runway' weithin gelobt wurde, offenbarte, obwohl die ikonische 'Vogue'-Chefredakteurin Anna Wintour allgemein als Inspiration für die Figur von Miranda angesehen wird, dass sie bei ihrer Darstellung tatsächlich die Methoden von zwei Regisseuren als Inspiration genommen hat. Sie erklärte: 'Wenn Mike Nichols und Clint Eastwood ein Kind hätten, wäre es Miranda Priestly', und fügte hinzu: 'aufgrund dieser Autorität am Set. Mike hätte es mit einem gewissen hintergründigen Humor gemacht, und Miranda weiß, dass das, was sie sagt, ein bisschen scharf ist - aber auch irgendwie witzig.'

Quelle: BANG Media International

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