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Das unvergessliche Vorsprechen von Emma Stone: Die Regisseure von Crazy, Stupid, Love blicken zurück auf den bemerkenswerten Moment, der unauslöschbar in ihren Erinnerungen geblieben ist
30.07.2026 - 19:00 Uhr
Als Emma Stone, die heute in den Rängen der gefragtesten Schauspielerinnen der Welt vorhanden ist, aus dem Aufzug stieg und das Zimmer betrat, wo sie ihr Talent für 'Crazy, Stupid, Love', eine romantische Komödie aus dem Jahr 2011, vorzustellen hatte, hatte niemand unter den Filmmachern erwartet, dass sie von den ersten Minuten an punkten würde.
Die Filmemacher hatten zahlreiche Schauspielerinnen getestet, die um die weibliche Hauptrolle kämpften. Aber Emma Stone stellte ihre fabelhaften Schauspielfähigkeiten unter Beweis und beeindruckte die Regisseure Glenn Ficarra und John Requa in nur wenigen Minuten nach Hunderten von Vorsprechen, die diese beiden Veteranen in ihrer langjährigen Karriere durchgeführt hatten. Glenn Ficarra gewährte dem 'People'-Magazin einen Einblick in die damalige Situation: "Es war ziemlich schwierig, überhaupt ein Vorsprechen mit Emma zu bekommen. Sie lebte damals in New York und war wahrscheinlich mit ihren professionellen Verpflichtungen beschäftigt oder aus anderen Gründen schwer zu erreichen. Schließlich hat sie aber doch vorgesprochen und sie war fantastisch."
Nach der ersten Vorauswahl wurde sie zusammen mit Ryan Gosling, dem talentierten und bekannten Schauspieler, getestet. Ficarra erinnert sich: "Wir hatten einen ganzen Tag, an dem verschiedene Schauspielerinnen die Möglichkeit hatten, mit Ryan zu lesen. Viele von ihnen waren wirklich gut. Aber sobald Ryan den Raum betrat, waren einige offensichtlich ein wenig nervös oder eingeschüchtert." Dabei hatte der inzwischen weltbekannte Schauspieler Gosling eigentlich nichts Besonderes gemacht. "Er ist einfach nur er selbst gewesen", berichtete Regisseur Ficarra. Das Beeindruckende folgt hier: Als Emma Stone ihren Auftritt hatte, machte sich ein entscheidender Moment im Gefüge der Raumatmosphäre bemerkbar. "Ryan sagte eine Zeile und stolperte ein wenig. Er las abseits der Kamera mit ihr und verhaspelte sich. Emma reagierte sofort und sagte zu dem offenbar nervösen Gosling: 'Du machst das großartig. Du rockst das.' Sie gab in diesem Moment das Kommando zurück und zeigte ihre Präsenz. Da wussten wir alle sofort: 'Das ist sie. Sie hat dieses unfassbare Talent.' Wir waren begeistert und wollten unbedingt mit ihr arbeiten. Selbst in den kleinsten Details, den geringsten Handbewegungen, war sie einfach brillant. Sie hatte dieses X-Faktor, das eine Schauspielerin braucht, um ihren Charakter überzeugend und authentisch darstellen zu können."
Etwas, das nicht unbemerkt blieb, war die unglaubliche Chemie, die zwischen Emma Stone und dem heute 45-jährigen Ryan Gosling herrschte. Das Duo verband eine besondere, fast magische Bindung, die auf der Leinwand klar erkennbar war. Dadurch ermutigt, gaben die Regisseure den beiden in einigen Szenen bewusst viel Raum zum Improvisieren. Ficarra enthüllte: "Vor allem die Szenen, in denen sich Ryan und Emma verlieben, einschließlich der Montage im Bett, waren größtenteils improvisiert. Eigentlich wussten nur John und ich genau, was wir dort erreichen wollten. Wir ließen die Kameras stundenlang laufen und gaben ihnen einfach die Freiheit, miteinander zu spielen und ihre natürliche Chemie zu entfalten. So konnte die Magie zwischen den beiden auf der Leinwand für das Publikum greifbar gemacht werden."
Quelle: BANG Media International
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