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Anthony Michael Hall enthüllt Gesprächen über eine mögliche Fortsetzung des Kultfilms The Breakfast Club durch seinen Regisseur John Hughes
07.08.2026 - 15:00 Uhr
Anthony Michael Hall, einer der Stars des beliebten und kultigen Films 'The Breakfast Club', teilte jüngst eine spannende Enthüllung.
Er verriet, dass sein langjähriger Freund und Regisseur der ikonischen Jugendkomödie, John Hughes, während ihres letzten gemeinsamen Gesprächs eine Fortsetzung des Films ins Auge gefasst hatte. Auf diese Weise würde der vielgeliebte Film, der sich um eine Gruppe von fünf grundverschiedenen Highschool-Studenten dreht, die einen ganzen Tag in der Nachsitzzelle miteinander verbringen, ein neues Kapitel bekommen.
'The Breakfast Club' - eine Tragikomödie aus dem Jahr 1985 - ist eine Erzählung über Claire Standish (Molly Ringwald), Brian Johnson (Anthony Michael Hall), John Bender (Judd Nelson), Allison Reynolds (Ally Sheedy) und Andrew Clark (Emilio Estevez), fünf Highschool-Teenager aus unterschiedlichen sozialen Hintergründen und Clans, die durch das Teilen einer Strafsitzung an einem Samstag unerwartete Einblicke in die Leben der jeweils anderen gewinnen. Der heute 58-jährige Hall teilte mit, dass Hughes, der tragischerweise im August 2009 im Alter von 59 Jahren an einem Herzinfarkt starb, bereits 1988 über die Möglichkeit einer Fortsetzung nachgedacht hatte.
Laut den Worten von Hall würde die Fortsetzung die fünf Hauptcharaktere erneut zusammenbringen, dieses Mal jedoch als Erwachsene im Berufsleben und in den Dreißigern. Hall erzählte ausgiebig in der 'The Rich Eisen Show', dass Hughes diesen Gedanken mit ihm bei ihrem letzten Telefonat geteilt hatte. Hall erinnerte sich an das Gespräch und sagte: 'Das letzte Mal, als ich mit Mr. Hughes gesprochen habe, rief er mich gemeinsam mit John Candy an. Das war etwa 1988. Wir haben ein paar Stunden telefoniert, und damals sprach er bereits darüber. Das war etwas, das ihn beschäftigte: die Idee, 'The Breakfast Club' zurückzubringen. Die fünf Figuren sollten sich später in ihrem Leben wieder begegnen, inzwischen berufstätig und in ihren Dreißigern. Das ist natürlich schon sehr lange her.'
Hall fügte noch hinzu, dass es womöglich nur eine Idee war, mit der Hughes spielte und dass es nicht gewiss ist, ob er auch tatsächlich ein Drehbuch dazu verfasst hatte, da er ein unglaublich produktiver Künstler war.
Im April 2025 verriet die Schauspielerin Molly Ringwald jedoch, dass sie nicht an ein Remake des Films glaube. Beim Besuch der Fanmesse C2E2 in Chicago äußerte she gegenüber 'People': 'Ich persönlich glaube nicht daran, diesen Film neu zu verfilmen, weil er ein Produkt seiner Zeit ist. Er spricht die Menschen auch heute noch an. Ich finde, man sollte Filme machen, die sich von anderen inspirieren lassen, sie aber weiterentwickeln und das widerspiegeln, was heute gesellschaftlich passiert. Dieser Film ist nun einmal sehr weiß. Man sieht kaum unterschiedliche ethnische Hintergründe. Über Geschlechteridentität wird überhaupt nicht gesprochen. All das bildet unsere heutige Welt nicht mehr wirklich ab.'
Ringwald, die ebenfalls in Hughes' Hitfilmen 'Sixteen Candles' (1984) und 'Pretty in Pink' (1986) mitspielte, machte auch deutlich, dass Hughes niemals gewollt hätte, dass seine klassischen Filme neu verfilmt werden. Sie betonte, dass eine Neuverfilmung eigentlich nicht möglich wäre, da dies die Zustimmung des verstorbenen John Hughes erfordern würde und er nie gewünscht hatte, dass seine Filme in dieser Weise neu interpretiert werden. 'Ich finde auch nicht, dass sie neu gemacht werden sollten. Wenn jemand etwas Neues schaffen möchte, dann sollte es sich von The Breakfast Club inspirieren lassen, darauf aufbauen und die Themen dieser Generation aufgreifen, anstatt einfach zu versuchen, einen Film aus einer anderen Zeit zu kopieren', erklärte Ringwald.
Quelle: BANG Media International
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