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Der ikonische Regisseur Ridley Scott bevorzugt es nach wie vor, seine filmischen Visionen durch Skizzen auf Papier zu manifestieren
31.08.2026 - 15:00 Uhr
Trotz der Fortschritte in der Technologie und der Einführung moderner Methoden zur Filmproduktion bleibt Ridley Scott, der gefeierte Regisseur hinter Meisterwerken wie 'Gladiator', seinen Wurzeln treu und entwirft seine Filme immer noch auf traditionelle Weise - auf Papier.
Der britische Regisseur führt diese unkonventionelle Herangehensweise an modernes Filmemachen auf seine Ausbildung an renommierten Kunstschulen zurück. Scott besuchte zunächst das West Hartlepool College of Art in Nordostengland, wo er Design und Malerei studierte. Später setzte er sein Studium am Royal College of Art (Rca) fort, einer der weltweit führenden Kunsthochschulen, an der er sein Fachwissen im Bereich Grafikdesign erweiterte.
In einem Gespräch mit dem 'People'-Magazin brachte der inzwischen 88-jährige Meisterregisseur seine Wertschätzung für seine Kunstausbildung zum Ausdruck und enthüllte, wie sehr sie seinen Filmprozess beeinflusst hat. Er äußerte: "Ich drehe den Film in meinem Kopf auf Papier, aber dann kommt er tatsächlich aufs Papier, denn meine Zeit an der Kunsthochschule war die wertvollste Zeit meines Lebens. Ich nutze bis heute alles, was ich dort gelernt habe."
Selten übernimmt Scott Projekte, die nicht von seinem eigenen kreativen Geist geformt und entwickelt wurden. Eine der wenigen Ausnahmen ist der Film 'The Dog Stars'. Der Film ist eine Adaption von Peter Hellers packendem postapokalyptischen Roman und wird von Jacob Elordi verkörpert, der die Rolle des Hig spielt, eines jungen Piloten, der in einer von einer Pandemie verwüsteten Welt um sein Überleben kämpft. Zu Higs Weggefährten gehören Schauspieler wie Josh Brolin in der Rolle des militärischen Überlebenskünstlers Bangley und Margaret Qualley, die Cima darstellt.
Das Skript für den Film, das eher unerwartet auf Scotts Schreibtisch landete, als er nach seinem nächsten Projekt suchte, erregte sofort seine Aufmerksamkeit. Er erzählte: "Normalerweise entwickle ich die meisten meiner Projekte selbst. Gelegentlich kommt aber einer zu mir."
Nach seinem Abschluss am Rca im Jahr 1961 zog es Scott weg von künstlerischen Experimenten hin zur kommerziellen Drama- und Werbefilmbranche, wo er lernte, Geschichten durch visuelle Bilder zu erzählen und in einem schnelllebigen Umfeld kreative Entscheidungen zu treffen.
Der leidenschaftliche Filmemacher und visionäre Creator hinter 'Der Marsianer - Rettet Mark Watney' bezeichnet seine Zeit in der Werbung als seine eigene, einzigartige "Filmschule". Er drehte etwa 2.000 Werbespots, einschließlich der bahnbrechenden Apple Macintosh-Werbung im Jahr 1984, die die Welt staunen ließ. Diese kommerziellen Filmprojekte gaben ihm ein tieferes Verständnis für Schnitt, Lichtgebung, Besetzung und Storytelling, welche er auf seine späteren Spielfilme, einschließlich der Science-Fiction-Klassiker 'Alien' und 'Blade Runner', anwendete.
Auch in der heutigen Zeit, wo er bereits auf eine beeindruckende Karriere zurückblicken kann, betrachtet Ridley Scott sein Studium und die Ausbildung, die er an diesen illustren Institutionen erhalten hat, als einen wichtigen Beitrag zu seiner Arbeit und Entwicklung als Filmemacher. In einem Interview mit dem Rca im Jahr 2012 berichtete Scott: "Das war die Schule für alles. Man musste einfach hartnäckig sein und es versuchen. Das müssen alle Studenten vom ersten Tag an verstehen."
Quelle: BANG Media International
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