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Nicolaas Schmidt, der Regisseur von September Afternoon, zeigt besondere Begeisterung für die Banalität in seinen filmischen Arbeiten
07.08.2026 - 19:00 Uhr
Nicolaas Schmidt, der führende deutsche Filmemacher, hat seine Überzeugung zum Ausdruck gebracht, dass es in Wahrheit die 'Banalität' ist, die das faszinierendste Element in seinen Filmen repräsentiert.
Er ist der Meinung, dass gewöhnliche, alltägliche Aspekte der menschlichen Erfahrung nicht nur in die Handlung seiner Filme integriert werden können, sondern dass sie auch das Fundament für die überzeugendsten und meist gefeierten filmischen Darstellungen bilden.
Sein beeindruckendes Regiedebüt 'September Afternoon' wird am 10. August im Rahmen des Wettbewerbs 'Filmmakers of the Present' auf dem prestigeträchtigen Locarno Filmfestival Premiere feiern. Schmidt enthüllte in einer Regie-Notiz zu seinem neuen Film, dass er den Zustand des 'Leerlaufs' als 'Rohmaterial' für sein erzählerisches Schaffen behandelt. In seinen eigenen Worten: "Ich dehne alltägliche Momente so lange aus, bis sie in ihrer Leere zusammenbrechen - als Einladung an das Publikum. In einer Zeit beliebiger Außergewöhnlichkeit ist schlichte Banalität verdammt anregend."
'September Afternoon' ist eine poetische Erzählung über ein Paar, das den unvermeidlichen Abschied vom Sommer leugnet. Zu den Ursprüngen und dem kreativen Antrieb dieses Films sagte Schmidt gegenüber 'The Hollywood Reporter': "Ich habe selbst einmal eine ähnliche Situation erlebt, die so unerquicklich war, wie sie nur sein konnte. Und ich war hinterher traurig und enttäuscht, dass ich sie nicht gefilmt hatte oder zumindest keinen Freund mit einer Handkamera dabeihatte, der sie hätte aufnehmen können."
Während der Dreharbeiten zu 'September Afternoon' beabsichtigte Schmidt ursprünglich, die Illusion zu erzeugen, dass der Wind stärker war, als er tatsächlich an dem Drehort wehte. Allerdings führte das unvorhersehbare Wetter dazu, dass die Arbeit sehr viel "komplizierter und schwieriger war als erwartet". Der Regisseur erklärte: "Meine bisherigen Erfahrungen haben gezeigt, dass es den Filmen guttut, wenn manche Dinge anders laufen als geplant. Auch wenn mich das währenddessen enorm stresst, tut es mir unglaublich gut, solche Herausforderungen gemeinsam mit anderen zu meistern." Dieser Prozess habe ihm geholfen, seine Fähigkeiten zu versichern und stabilisierte seine kreative Vision langfristig.
Schmidt warnt jedoch, dass diejenigen, die von 'September Afternoon' erwarten, dass es den aktuellen Film-Trends folgt, vielleicht enttäuscht sein könnten. Der preisgekrönte Filmemacher hat klargemacht, dass er Schwierigkeiten mit Konformität hat. In seiner offenen und ehrlichen Äußerung sagte er: "Es verunsichert und erschreckt mich, wenn Menschen sich Trends, Moden oder den Launen der Masse - oder einzelner Personen - unterwerfen". Er fügte hinzu: "Mir ist bewusst, dass diese Haltung ebenfalls Dinge ausschließt. Aber ich mag keine Anpassung, wenn sie nicht hinterfragt wird und keinen nachvollziehbaren Grund hat."
Quelle: BANG Media International
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