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Gal Gadot enthüllt ihre Gründe, warum sie die Rolle der Wonder Woman nicht erneut aufnehmen würde
01.09.2026 - 12:00 Uhr
Gal Gadot, die ikonische Schauspielerin, die die beeindruckende Figur der Wonder Woman auf der Leinwand zum Leben erweckt hat, hat kürzlich in einem Interview klar gemacht, dass sie sich dazu entschlossen hat, nicht erneut in diese Rolle zu schlüpfen, selbst wenn sich die Möglichkeit bieten sollte.
Diese bedeutungsvolle Entscheidung wurde vorwiegend von ihrem Wunsch geprägt, mehr Zeit mit ihrer Familie zu verbringen.
Mit 41 Jahren hat Gadot, zusammen mit ihrem Ehemann Jaron Varsano, das Glück, vier Kinder großzuziehen. Sie hat die unvergessliche DC-Heldin in insgesamt vier Filmen dargestellt und war neben ihrer Rolle in anderen Produktionen die Hauptdarstellerin in den eigenständigen Filmen 'Wonder Woman' und 'Wonder Woman 1984'. Ein dritter Teil war ursprünglich geplant, wurde jedoch vorübergehend auf Eis gelegt, nachdem die Verantwortlichen der DC Studios, James Gunn und Peter Safran, die Kontrolle übernommen und die Ziele und Prioritäten des DC-Universums umgestaltet hatten.
In der jüngeren Vergangenheit hat Gadot ausführlich erläutert, dass sie, unabhängig von den zukünftigen Plänen der Studios, nicht daran interessiert wäre, einen weiteren 'Wonder Woman'-Film zu drehen. Sie machte deutlich, dass sie sich durch die langen Dreharbeiten zu weit von ihren Kindern entfernt fühlen würde. In dem Podcast 'Happy Sad Confused' erklärte sie ausführlich: "Wenn ich jetzt noch einmal 'Wonder Woman' machen würde, bin ich mir nicht sicher, ob ich das in dieser Phase meines Lebens könnte, mit vier Kindern, unterschiedlichen Schulen und all dem." Es wäre, nach ihrer Ansicht, einfach nicht praktikabel, sich für eine längere Zeit vollständig von ihrem familiären Leben zurückzuziehen. "So lange von ihnen getrennt zu sein, funktioniert für mein Leben zu diesem Zeitpunkt einfach nicht mehr", erläuterte sie eingehend.
Die erfahrene Schauspielerin sprach auch über ihren Abschied vom DC-Franchise und ließ durchblicken, dass sie besonders kritisch auf den Umgang mit anderen Darstellern im Studio geachtet hat. Sie stellte heraus, wie Henry Cavill, der Superman in 'Man of Steel' spielte, und Patty Jenkins, die Regisseurin von 'Wonder Woman', behandelt wurden. "Die Situation mit Henry wurde, gelinde gesagt, nicht elegant gelöst. Patty wurde ebenfalls nicht elegant behandelt", enthüllte Gadot. Dennoch blickt sie ohne jeglichen Groll auf ihre undankbare Rolle als Superheldin zurück. "Ich bin unglaublich dankbar, dass ich die Gelegenheit bekommen habe, diese Stiefel zu tragen und zu erleben, wie sehr die Figur gefeiert wurde", erklärte sie und veranschaulichte gleichzeitig, wie viel die Figur ihr und anderen bedeutet. "Diese Figur bedeutet so vielen von uns unglaublich viel. Sie war nie meine."
Gal Gadot hat ihren Blick bereits in die Zukunft gerichtet und konzentriert sich auf neue Projekte. Dazu gehört der kommende Film 'Bitcoin', bei dem Doug Liman, der bereits durch 'The Bourne Identity' bekannt ist, die Regie führt. Interessant ist, dass bei dieses Projekt künstliche Intelligenz (Ki) für die Erstellung von Sets und die Beleuchtung eingesetzt wurde. Gadot äußerte sich offen zu ihrer anfänglichen Skepsis gegenüber der Ki und gab zu, dass ihre Anwälte etwa sechs Monate damit verbracht haben, die verschiedenen Aspekte der verwendeten Technologie zu prüfen. Sie wollte insbesondere sicherstellen, dass ihre schauspielerische Leistung nicht durch Ki manipuliert wird. "Ich wollte nicht, dass Ki irgendetwas mit meiner Performance zu tun hat", betonte sie. Diese Schutzmaßnahmen waren so umfangreich, dass sogar die Schauspielergewerkschaft Sag ihre Anwälte kontaktiert hat, um daraus Erkenntnisse für den Schutz anderer Schauspieler zu gewinnen. Nichtsdestotrotz ist Gadot trotz ihrer Bedenken bereit, diese technologische Entwicklung nicht zu ignorieren. "Ich habe Angst vor Ki, aber soll ich deshalb Angst haben und wegschauen? Nein", bekräftigte sie. "Der Zug ist abgefahren. Entweder man arbeitet damit oder man ist komplett aus dem Spiel."
Quelle: BANG Media International
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