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Shailene Woodley spricht über ihre tiefe Enttäuschung, nachdem sie aus dem Spider-Man-Film gestrichen wurde: Eine fast tragische Superhelden-Geschichte
29.08.2026 - 13:00 Uhr
Mit einigen Jahren Abstand kehrt Shailene Woodley zurück zu einem schmerzhaften Kapitel ihrer Karriere.
Sie erinnert sich mit bitterer Ironie an die Zeit, als sie erfuhr, dass ihre Szenen aus 'The Amazing Spider-Man 2: Rise of Electro' herausgeschnitten worden waren. Ihr stolzer Moment des Triumphs, als sie die Rolle der Mary Jane Watson an der Seite von Andrew Garfield in dem 2014 erschienenen Film ergattert hatte, währte nur kurz. Ein Jahr nach den Dreharbeiten kam die niederschmetternde Nachricht: Sie würde nicht in der finalen Fassung des Films erscheinen.
In einem intimen und offenen Gespräch im Rahmen der Reihe 'Sag-Aftra Foundation Conversations' runzelte Woodley die Stirn und sagte sarkastisch: "Das war ein lustiges Telefonat."
Die Rolle von Mary Jane Watson - eine Ikone der Popkultur Literatur - war mehr als nur eine Rolle für Woodley. Sie war ein Traum, verkörpert sie doch eine Heldin, die der Schauspielerin seit ihrer Kindheit am Herzen lag. Als Woodley die Chance bekam, in ihrer Rolle zu glänzen, konnte sie ihr Glück kaum fassen und erinnert sich jetzt: "Spider-Man ist mein Lieblingssuperheld. Mary Jane war beim Aufwachsen meine Lieblingsfigur. Als ich die Rolle bekam, dachte ich also: 'Das ist so aufregend'".
Unglücklicherweise war Woodleys Begeisterung von kurzer Dauer. Etwa ein Jahr nach den Dreharbeiten wurde ihr mitgeteilt, dass sie aus dem Film gestrichen wurde. Als Begründung wurde ihr gesagt, dass 'The Amazing Spider-Man 2' eine Vielzahl von neuen Charakteren eingeführt hatte und die Produzenten lieber abwarten wollten, wie sich die Beziehung zwischen Gwen Stacy (gespielt von Emma Stone) und Peter Parker (Garfields Rolle) entwickelt.
In einem freimütigen Ausbruch von Ehrlichkeit sagte Woodley: "Ich bin so paranoid. All diese Jahre darüber, was ich sagen darf und was nicht, denke ich mir: 'Shailene, der Film ist seit über zehn Jahren draußen'".
Die Schauspielerin sprach auch über die Pläne der Produzenten für ihre Rolle: "Sie sagten: 'Warten wir, bis Gwen stirbt, und dann führen wir Mary Jane ein.' Das ergab Sinn. Aber dann haben sie diesen Film gar nicht gemacht."
Was jedoch noch trauriger ist, ist die Tatsache, dass der nächste geplante Film nie realisiert wurde. Mit einem Schulterzucken ergänzte sie: "Aber andererseits: Wer weiß schon, was wirklich stimmt? Vielleicht war ich auch einfach schrecklich und sie dachten: 'Das können wir nicht machen'".
Trotz ihrer Enttäuschung enthüllte Woodley, dass sie drei Szenen mit Garfield für den Film gedreht hatte. Garfield selbst musste später auch eine ähnliche Enttäuschung verkraften, als sein dritter 'Spider-Man'-Film abgesagt wurde. Aber 2021 nahm seine Geschichte eine glückliche Wendung, als er in 'Spider-Man: No Way Home' zurückkehrte und dort neben Tom Holland und Tobey Maguire die Leinwand beherrschte.
Quelle: BANG Media International
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