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Matt Sorum Trauert Dem Einzigartigen Potenzial Von Velvet Revolver: Ein Blick auf Was Hätte Sein Können
17.02.2026 - 11:00 Uhr
In der Welt des Rock'n'Roll gibt es oft Geschichten über das, was hätte sein können.
Bands, die ein unermessliches Potenzial hatten, sich aber aus verschiedenen Gründen nie zu ihrer vollen Größe entfalten konnten. Eine solche Band ist Velvet Revolver und ihr Gründer und Schlagzeuger Matt Sorum erinnert sich mit Bedauern an das verlorene Potenzial des Projekts.
Mit einem beträchtlichen Maß an Überzeugung behauptet Sorum, dass Velvet Revolver 'genauso groß hätte werden können' wie die legendäre Rockband Guns N' Roses. Dies ist eine gewagte Aussage, wenn man bedenkt, dass Guns N' Roses eine der bekanntesten und erfolgreichsten Bands der späten Achtziger und frühen Neunziger Jahre war.
Velvet Revolver wurde im Jahr 2002 als Supergroup-Nebenprojekt gegründet. Neben Sorum bestand die Band aus seinen Gnr-Bandkollegen Duff McKagan und Slash, dem Gitarristen Dave Kushner und dem Stone Temple Pilots-Frontmann Scott Weiland. Trotz des beeindruckenden Talents und der Erfahrung ihrer Mitglieder, konnten sie nur zwei Alben aufnehmen, bevor Weiland im Jahr 2008 aus der Band geworfen wurde und das Projekt schließlich auseinanderfiel.
In einem offenen Geständnis gibt Sorum inzwischen zu, dass Velvet Revolver das Potenzial hatte, groß zu werden. Leider habe die Band 'einfach nicht lange genug durchgehalten'. Wie er in einem Interview mit 'Get On The Bus' erklärte, war der Eintritt von Scott Weiland und die Aufnahme des Albums 'Contraband' der entscheidende Wendepunkt. Weiland, so sagt Sorum, sei 'einfach einer der Größten' gewesen. Es gab zwar schwierige Zeiten, vor allem aufgrund von Drogenproblemen, aber trotzdem war diese Phase extrem lohnend. Die Beteiligung von Weiland hat der Band einen deutlichen Schub gegeben. Sie haben sich zu diesem Zeitpunkt erst richtig zu Velvet Revolver entwickelt und ihre weitere Reise begonnen.
Trotz der Schwierigkeiten war diese Phase für Sorum und die übrigen Bandmitglieder sehr aufregend. Sie waren in einer neuen Band, standen vor der Herausforderung, ihren Markennamen neu aufzubauen und konnten sich nicht auf ihren Ruhm bei Guns N' Roses ausruhen. Sorum erinnert sich, dass alle Bandmitglieder in der besten Form ihres Lebens waren und sich die Frage stellten: 'Wie können wir konkurrieren?'. Es gab nie ausdrückliche Diskussionen darüber, aber es war eine unsichtbare Realität, die sie ständig vor Augen hatten. Doch sie hatten den Ehrgeiz, alles zu geben und erfolgreich zu sein.
Das Debütalbum war tatsächlich ein großer Erfolg. Es konnte zwar nicht ganz an den Erfolg von Guns N' Roses anknüpfen, hätte dies aber durchaus haben können, meint Sorum. Leider hielt der Erfolg nicht lange an. Trotz des festen Wunsches, zusammenzubleiben, fielen sie zurück in alte Gewohnheiten und der gewohnte Trott stellte sich wieder ein. Alte Probleme tauchten auf und die Motivation sank, geht es dann weiter bergab.
Trotz der Enttäuschung über das Ende von Velvet Revolver hat Sorum auch schöne Erinnerungen an die Band. Besonders hervorzuheben ist der Gewinn des Grammy Awards für die beste Hardrock-Darbietung für 'Slither' im Jahr 2005, ein Highlight, das bei ihm und seinen Bandmitgliedern sicherlich unvergessen bleibt.
Quelle: BANG Media International
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