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Jimmy Eat World streben an, sich von ihrem ikonischen Emo-Pionier-Status zu distanzieren
12.02.2026 - 11:00 Uhr
Als eine der meist respektierten musikalischen Gruppen, die das Emo-Genre definieren, haben Jimmy Eat World angekündigt, dass sie versuchen, sich von ihrem Vermächtnis als Emo-Pioniere 'vollständig zu distanzieren'.
Diese Schlagzeile folgt als die Band sich auf eine anstehende Tour zum 25-jährigen Jubiläum ihres einflussreichen Albums 'Bleed American' aus dem Jahr 2001 vorbereitet.
In einem Zeitalter, in dem Emo-Musik weltweit große Wellen schlug, waren Jimmy Eat World bekannt für ihre Hits wie 'The Middle'. Aber der Frontmann der Band, Jim Adkins, sagte in einem kürzlichen Gespräch mit 'Nme', dass er lieber kleine, artikulierte Verbindungen mit den Fans schätzen möchte als den kolossalen Erfolg, den die Band im Laufe der Jahre erlangt hat. Er sagte: "Ich distanziere mich komplett davon. Je länger wir das machen, desto leichter fällt es, die kleineren Verbindungen zu schätzen, die Menschen zu dem aufbauen, was wir tun - und wie selten und besonders das ist. Komplimente und Lob anzunehmen, war für mich persönlich schon immer ziemlich schwierig."
Adkins, der jetzt 50 Jahre alt ist, enthüllte, dass die Band ständig an neuem Material arbeitet, obwohl es noch keine konkreten Pläne für eine Veröffentlichung gibt. Darüber hinaus ging er darauf ein, dass ihr Durchbruchsalbum 'Bleed American' in den vergangenen Jahren bei der öffentlichen Wahrnehmung eine Achterbahnfahrt erlebt hat. Er erinnerte sich: "In den ersten fünf Jahren ging es öffentlich auf und ab. 'The Middle' war kommerziell sehr erfolgreich - man musste nicht danach suchen, weil der Song im Radio lief. 'Sweetness' auch. Die Leute, die das Album heute oder in den letzten zehn Jahren entdecken, haben es bewusst gesucht oder konnten es auf eine Weise aufnehmen, die es ihnen erlaubt, es sich ganz persönlich zu eigen zu machen."
Adkins reflektierte auch den plötzlichen Erfolg, den die Band vor 25 Jahren erlebte, und gestand, dass es eine Herausforderung war, eine Balance zu finden: den Erfolg zu genießen, ohne sich zu sehr daran zu klammern. Er erklärte: "Dein ganzes Wesen ist darauf vorbereitet, Lob und Erfolg zurückzuweisen, weil sie dir wieder genommen werden können. Wir haben versucht, die Dinge so gut wie möglich zu verinnerlichen, aber wir waren Anfang 20, also wollten wir einfach im Moment leben und Spaß haben, ohne es zu ernst zu nehmen. Unsere Musik haben wir todernst genommen - aber alles andere haben wir versucht, im Hintergrund zu halten."
Obwohl sie sich bemühen, sich von ihrem Status als Emo-Pioniere zu distanzieren, bleibt das musikalische Erbe von Jimmy Eat World unbestreitbar. Ihre Musik hat Generationen von Musikliebhabern beeinflusst und geprägt, und ihr Einfluss wird auch weiterhin in der globalen Musikszene spürbar bleiben.
Quelle: BANG Media International
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