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Brian May lehnt Auftritt der Kultband Queen beim Glastonbury Festival 2027 ab: Der Grund ist die umstrittene Abschlachtung von Dachsen!
16.01.2026 - 11:00 Uhr
Brian May, der berühmte Gitarrist der Rockband Queen, hat kürzlich noch einmal klar und deutlich bestätigt, dass die Band definitiv nicht beim erwarteten Glastonbury Festival 2027 auftreten wird.
Der Grund, der May und seine Bandkollegen zu diesem radikalen Schritt veranlasst hat, ist ein Thema, das seit Jahren kontrovers diskutiert wird: die Frage, ob Dachse getötet werden sollten, um die Ausbreitung von Rinder-Tuberkulose zu verhindern.
May, der 78 Jahre alte Rockstar, ist bekannt dafür, dass er sich leidenschaftlich für den Tierschutz einsetzt. Im Gespräch mit der 'Daily Mail' machte May seine Haltung deutlich. Nur, wenn die Verantwortlichen des Festivals ihre Haltung zu dem Thema ändern würden, könnte er sich vorstellen, 2027 auf der Bühne von Glastonbury zu spielen.
Der Gitarrist erklärte: "Ich würde nächstes Jahr nicht nach Glastonbury gehen wegen der Politik der Leute, die es leiten", und fügte hinzu: "Es sei denn, das ändert sich - sonst mache ich es nicht." Dann wurde er noch präziser: "Sie mögen es, Dachse zu töten, und sie denken, das ist für den Sport, und das ist etwas, das ich nicht unterstützen kann." Er betonte, er und andere Tierschutzaktivisten setzten sich "seit Jahren" für den Schutz der Dachse ein, doch leider werde nach wie vor weitergetötet. "Das ist der Grund, warum wir passen werden", so May.
Als ihm die Frage gestellt wurde, ob Queen bereits mehrfach Anfragen aus Glastonbury abgelehnt hätten, antwortete May: "Ich glaube nicht, dass die Unterhaltung, dass wir das machen, jemals stattgefunden hat, weil sie wissen, wie ich darüber denke."
Michael Eavis (90), der Gründer des Festivals, hatte Mays Position zur Dachsjagd in der Vergangenheit öffentlich kritisiert und ihn sogar als "Gefahr für die Landwirtschaft" bezeichnet. Dabei geht es um die Sorge, dass Rinder-Tb sich durch infizierte Dachse ausbreitet, was dann wiederum zur Keulung der Rinder und manchmal sogar der ganzen Herde führen kann.
Allerdings sieht May diese Thematik anders. Bereits 2023 äußerte May gegenüber 'The Guardian': "Man kann niemals nie sagen, aber es ist für mich eine sehr große Prinzipienfrage." Er bezeichnete es als "das größte Verbrechen, das dieses Land je an der Tierwelt begangen hat". Seine Begründung war eindringlich: "Es ist völlig sinnlos, und die Tragödie ist immens: Wir sprechen von fast einer halben Million getöteter heimischer Tiere, und es hat den Bauern keinen einzigen Vorteil gebracht." Aber trotz aller Differenzen ließ May auch einen Hoffnungsschimmer für eine mögliche Versöhnung aufblitzen. Er erklärte: "Die Tatsache, dass Michael Eavis das unterstützt, ist schwer für mich zu schlucken", ergänzte aber: "Es ist nicht unmöglich, dass wir uns zusammensetzen und reden. Ich rede mit jedem." Bezüglich des Auftritts 2027 bleibt May jedoch hart - es sei denn, die "Dachs-Politik" des Festivals ändert sich grundlegend.
Quelle: BANG Media International
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