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Boy George, die Ikone der 80er Jahre, nimmt Künstliche Intelligenz in Anspruch, um seine Songtexte zu schreiben
09.03.2026 - 18:00 Uhr
Der weltweit bekannte und respektierte Musiker Boy George, der viele immer noch mit seinen unvergesslichen Hits aus den 1980er Jahren begeistert, hat vor kurzem eine eher unorthodoxe Methode zur Verbesserung seiner Songwriting-Fähigkeiten offenbart.
Demnach zieht er es vor, mithilfe von Künstlicher Intelligenz (Ki) seine Liedtexte zu schreiben, anstatt sich in hitzige Diskussionen mit menschlichen Songwriting-Partnern zu begeben. Dies ist eine bemerkenswerte Abweichung von den traditionellen Methoden, die in der Musikindustrie angewendet werden, und zeigt, wie innovative Technologien auch in kreativen Bereichen immer mehr an Boden gewinnen.
Der inzwischen 64-jährige Boy George, dessen Musikkarriere durch solche monstermäßigen Hits wie 'Karma Chameleon' und 'Do You Really Want to Hurt Me' vom Culture Club auf die internationale Bühne katapultiert wurde, hat öffentlich zugegeben, dass er die Ki-Software ChatGpt zum Schreiben seiner Liedtexte benutzt. In einem Gespräch mit Fearne Cotton im Podcast 'Happy Place' erläuterte er den Vorteil seiner neuen Methode mit den Worten: "Du arbeitest mit niemand anderem zusammen. Du musst dir nicht einmal zwei Sekunden lang Gedanken darüber machen, was sie denken. Ich bin ein Top-Line-Writer, also schreibe ich die Hauptmelodien. Alle Leute, mit denen ich arbeite, schicken mir Tracks, und ich setze mich einfach hin, spiele sie immer wieder ab und arbeite damit." Er fuhr fort, seine Nutzung des Ki-Chatbots zu beschreiben und fügte hinzu: "Ich habe fantastische Gespräche mit ChatGpt. [...] Tatsächlich kann man es trainieren."
Nicht jeder in der Musikbranche ist jedoch mit der zunehmenden Verwendung von Ki so einverstanden. Die aufstrebende Pop-Künstlerin Sza hat beispielsweise kürzlich ihr Unbehagen über den raschen Aufstieg von Ki in der Musikindustrie zum Ausdruck gebracht. Ihrer Meinung nach hilft die Technologie, besonders schwarze Künstler unfair zu behandeln. Die 'Save the Day'-Interpretin teilte ihre Bedenken in einem Interview mit dem Magazin 'i-D': "Ich habe das Gefühl, wegen Ki im Krieg zu sein. Das passiert überproportional häufig mit schwarzer Musik. Warum höre ich Ki-Cover von Olivia Dean, obwohl Olivia Dean gerade erst richtig durchgestartet ist? Sie kann nicht einmal die Streams selbst einnehmen." Es bleibt also abzuwarten, wie sich die Debatte um die Rolle von Ki in der Musikindustrie weiter entwickelt und wie sich dies auf die zukünftige Musikproduktion auswirkt.
Quelle: BANG Media International
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