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James Norton äußert Erleichterung, nicht länger als potentieller James Bond im Gespräch zu sein
15.07.2026 - 12:00 Uhr
James Norton, der gefeierte britische Darsteller, hat seine Gefühle darüber offenbart, dass er mittlerweile als zu alt für die Rolle des James Bond angesehen wird.
Zur Überraschung vieler äußerte er, dass er darüber "erleichtert" ist. Der mittlerweile 40-jährige Schauspieler wurde in der Vergangenheit immer wieder als möglicher Nachfolger von Daniel Craig gehandelt, der bis dato die Rolle des berühmten britischen Superagenten in der weitreichenden und beliebten actionspektakelreichen James Bond-Reihe innehat.
Jüngst wurde jedoch bekannt, dass der Branchengigant Amazon, der inzwischen rechtliche Ansprüche auf das Franchise hat, den Plan verfolgt, einen jüngeren Schauspieler für die Nachfolge des amtierenden Bond-Darstellers zu besetzen. Dieser Umstand brachte Norton dazu, Dankbarkeit zu verspüren, da er nie wirklich sicher war, ob er die Rolle auch tatsächlich übernehmen wollte - dies vor allem, da mit der Übernahme einer solch prestigeträchtigen Rolle auch ein "hoher Preis" verbunden wäre.
Während eines Interviews mit der Lifestyle und Kulturplattform 'Vulture' legte der Brite offen: "In fast jedem Interview der vergangenen zehn Jahre wurde ich gefragt: 'Also ... James Bond?'" Im Zuge der Diskussionen um einen jüngeren Bond-Darsteller fügte er hinzu: "Ein Teil von mir denkt: Wow, ich werde alt. Ein anderer Teil von mir ist erleichtert, denn wenn ich wirklich darüber nachgedacht habe, wäre es immer eine gemischte Sache gewesen. Es ist eine Ehre, es ist ikonisch, und es hat einen hohen Preis." Auch scheint Norton ein gewisses Maß an Humor zu besitzen, was er mit seiner Anmerkung zum zukünftigen Bond-Darsteller unter Beweis stellte: "Viel Glück für den jungen Hüpfer, der die Rolle übernimmt. Ich werde mit meiner Pfeife, meinem Buch und meinen Hausschuhen dasitzen."
Nicht nur während seiner Aussagen zu James Bond wird Nortons Bewusstsein für sein Alter deutlich, sondern auch bei seinen Erfahrungen am Set der Beatles-Filme von Sam Mendes, in denen er die Rolle des Brian Epstein, dem Manager der Band, übernimmt. An seiner Seite agieren die jungen Schauspieler Paul Mescal, Harris Dickinson, Barry Keoghan und Joseph Quinn als die legendären "Fab Four". Norton enthüllte: "Ich bin ein bisschen älter als sie, und es gab Momente, in denen wir als Gruppe dachten: 'Das ist irgendwie ziemlich meta.' Plötzlich bin ich die erfahrenere Stimme im Raum."
Im Laufe seiner lange währenden und beeindruckenden Karriere hat James Norton bereits für vielfältige und große Film-Franchises vorgesprochen. Besonders befremdlich empfand er jedoch die Anweisungen, die er während seines Vorsprechens für 'Fifty Shades of Grey' erhielt. Norton erzählte von der Casting-Direktorin, die ihm sagte: "Okay, ich will nur, dass du ein bisschen charismatischer bist." Der Schauspieler erinnert sich noch genau an seine Verwirrung und fragte sich: "Was zum Teufel soll das bedeuten?" Der 'Happy Valley'-Star ist derzeit als Ormund Hightower in der 'Game of Thrones'-Ablegerserie 'House of the Dragon' zu sehen und zeigte sich von dieser Erfahrung hellauf begeistert. "Sie hätten Ormund ganz einfach als kompetenten, stolzen und ehrenhaften Mann darstellen können. Stattdessen haben wir diesen kaputten, irgendwie S M-artigen, masochistischen Typen", schilderte er und gab zu verstehen, dass er es "geliebt" hat, Ormund zu spielen.
Quelle: BANG Media International
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