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Ethan Hawke reflektiert über den schwierigsten Sommer seines Lebens während der Dreharbeiten für The Weight
27.01.2026 - 19:30 Uhr
In einer rohen und offenherzigen Reflexion verriet der mehrfach nominierte Schauspieler Ethan Hawke kürzlich die tiefgreifenden körperlichen und seelischen Strapazen, die ihm die Dreharbeiten für seinen aktuellen, mit Spannung erwarteten Film 'The Weight' abverlangten.
Mit über 30 Jahren im Filmgeschäft hat Hawke schon viele Rollen angenommen, aber eher wenige haben eine solche Wirkung auf ihn gehabt wie dieser Film.
In dem filmischen Drama von beeindruckendem Ausmaß porträtiert der 55-jährige Hawke die Rolle des Samuel Murphy, ein verarmter Witwer, der die Härten der Großen Depression in den 1930er-Jahren durchlebt. Murphy wird von seiner geliebten Tochter getrennt und muss eine Haftstrafe in Oregon verbüßen. Obwohl 'The Weight' nicht in das traditionelle Actiongenre fällt, beschrieb Hawke die aufwendige und emotionale Produktion als eine der intensivsten und herausforderndsten Erfahrungen seiner bemerkenswerten Karriere.
Während eines ausführlichen Gesprächs mit 'Entertainment Weekly' schilderte er seine Erfahrungen: "Das war einer der härtesten Sommer meines Lebens. Im Wasser zu sein, in den Wäldern zu drehen - ich sage immer: 'Es ist ein Actionfilm ohne viel Action.' Aber es war extrem erschöpfend. Allein die Angst vor Zecken hat gereicht." Hawke erklärte, dass die Inspiration für den Film während der Arbeit an der im Jahr 2022 produzierten Dokumentarserie 'The Last Movie Stars' entstand, die das Leben und die Karrieren von Paul Newman und Joanne Woodward beleuchtet. In diesem Zusammenhang begann Hawke, über das scheinbare Verschwinden von "charaktergetriebenen Actionfilmen" nachzudenken, die einst das Mainstream-Kino dominierten. "Ich habe mich gefragt, warum es in den 60er- und 70er-Jahren Actionfilme gab, in denen nicht ständig alles explodiert ist", erinnerte er sich. "Es waren Filme über Menschen, mit hohen Einsätzen, aber ohne Effekthascherei."
Mit dem ambitionierten Ziel, diese Art von Filmkunst wiederzubeleben, arbeitete er eng mit dem Regisseur Padraic McKinley zusammen. Hawke präzisierte: "Wir haben darüber gesprochen, warum es heute keine Paul-Newman- oder Steve-McQueen-artigen Filme mehr gibt. Und ich dachte: Bevor ich zu alt werde, will ich unbedingt noch so einen Film machen."
Die Darstellung der Figur Samuel Murphy, wie Hawke betonte, ist bewusst altmodisch in ihrem Wesen: "Es ist die alte Idee des prinzipientreuen Mannes." Er fügte hinzu: "Ich interessiere mich für positive Formen von Männlichkeit - Würde, Fürsorge, Verantwortung, Vatersein, Dienen. Diese Werte wollte ich in ein Action-Genre einbetten und die Integrität einer Figur auf die Probe stellen."
Der Film wurde über einen Zeitraum von sechs Wochen in den malerischen bayerischen Wäldern in Deutschland gedreht. Für Hawke rief dies Erinnerungen an seine Zeit bei 'White Fang' hervor, den er 1991 in der unberührten Wildnis von Alaska drehte. "Das war lebensverändernd für mich", reflektierte er. "Ich bin immer noch hungrig nach diesen Erfahrungen, bei denen man mit einer Kamera in die Wildnis geht und mit einem Film zurückkommt."
Quelle: BANG Media International
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