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Der visionäre Filmemacher Taika Waititi bricht mit Roboterkonventionen und verspricht: Kein Killerroboter-Klischee in Klara And The Sun
29.07.2026 - 12:00 Uhr
Tiefgründig, aufklärend und abseits der ausgetretenen Pfade - so könnte man das Werk des talentierten Regisseurs Taika Waititi bezeichnen.
Der neuseeländische Filmemacher hat betont, dass sein neuestes Projekt 'Klara And The Sun' keine Windungen bereithält, in denen 'Roboter plötzlich anfangen, alle umzubringen'. Es ist klar, dass Waititi die Zuschauer mit seiner überraschenden und ungewöhnlichen Wendung außerhalb der vertrauten Normen herausfordern möchte.
Der gefeierte Regisseur, der nach der beliebten Fußball-Dokumentation 'Next Goal Wins' vor drei Jahren auf der Bildfläche zurückkehrt, wendet sich nun der Verfilmung des hochgelobten Romans von Kazuo Ishiguro zu. Dieser steht kurz vor der Veröffentlichung und wird sicherlich eine großartige Auffrischung für das Publikum darstellen. Die Hauptrolle der solarbetriebenen Androidin Klara, die in einer dystopischen Zukunft von einer Mutter als Begleiterin für deren todkranke Tochter gekauft wird, wird von Jenna Ortega übernommen.
In einem exklusiven Gespräch mit dem 'Empire Magazine' öffnete Waititi die Tür zu seiner kreativen Vision und erklärte, dass der Film einen ernsteren Ton anschlagen würde als viele seiner früheren Arbeiten. '"Aus dieser Geschichte eine alberne Komödie machen zu wollen, hätte dem Kern von 'Klara' nicht gerecht werden können", kommentierte er. "Es handelt sich um ein Drama. Sobald mir das bewusst wurde, wurde die Arbeit daran erheblich leichter." In seiner gewohnt humorvollen Art fügte er hinzu, dass es 'keine große Wendung' geben werde: "bei der Roboter plötzlich alle umbringen. Und ich meine das als Kompliment: Es ist eine Geschichte, in der eigentlich gar nicht so viel passiert. Alles entwickelt sich einfach ganz natürlich."
Während einer Flugreise schaffte es Waititi, den Roman in einem Zug zu lesen, ein Phänomen, das er betont, bei ihm 'nie' auftritt. "Ich habe das Buch in einem Rutsch verschlungen. Ich fand es einfach wunderschön", schwärmte der Regisseur. Die hochkarätige Besetzung des Films umfasst neben Jenna Ortega auch die talentierten Amy Adams, Natasha Lyonne und Steve Buscemi.
Der Fokus des Filmes liegt laut Waititi vor allem auf der Ambivalenz und Komplexität der menschlichen Liebe und den Schwierigkeiten, die damit einhergehen. "Menschen sind ziemlich schwer zu lieben. Wenn man kein Mensch wäre und uns zum ersten Mal begegnen würde, könnte man sich fragen: Was ist an diesen Wesen eigentlich liebenswert? Warum sollte man einen von ihnen lieben? Und weshalb verlieben sie sich ständig ineinander? Wir sind seltsam, oft unsympathisch, sprunghaft, unvernünftig und unberechenbar." In einem aufschlussreichen Interview mit der 'New York Times' fügte er hinzu: "Je intensiver man das Buch liest und sich mit den Beziehungen beschäftigt, desto mehr entdeckt man und desto komplexer wird alles." Das Publikum kann sich auf den Kinostart von 'Klara And The Sun' am 29. Oktober freuen.
Quelle: BANG Media International
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