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Der renommierte Regisseur Christopher Nolan hätte fast Brad Pitts Troja inszeniert

27.11.2025 - 19:00 Uhr

Bereits bevor er an der aufwändigen und hochgelobten Neuverfilmung des antiken Epos 'Die Odyssee' von Homer arbeitete, hatte der renommierte britische Regisseur Sir Christopher Nolan die Chance, sich in die faszinierende Welt der griechischen Mythologie zu begeben.

Interessanterweise bot sich ihm die Möglichkeit, für eines der bekanntesten historischen Filme des 21. Jahrhunderts, 'Troja', aus dem Jahr 2004 mit dem weltbekannten Schauspieler Brad Pitt in der Hauptrolle, Regie zu führen. Jedoch wurde die Regie letztendlich mit Wolfgang Petersen besetzt.

In einem exklusiven Interview mit dem angesehenen Film- und Entertainment-Magazin 'Empire' gab Nolan zu, dass Petersen das Projekt ursprünglich entwickelt hatte. Als das Filmstudio sein Superheldenprojekt 'Batman vs. Superman' auf Eis legte, wollte Petersen dieses Projekt wieder aufnehmen. Trotzdem war Nolan von der filmischen Adaption der mythischen Welt so fasziniert, dass bestimmte Bilder, wie die Darstellung des Trojanischen Pferdes, noch lange in seinem Kopf nachhallten.

Nolan teilt weiterhin mit, dass seine Faszination für die griechischen Mythen bereits in seiner frühen Kindheit ihren Ursprung hat, als er eine Schulaufführung von 'Ulysses' sah, damals war er gerade einmal fünf oder sechs Jahre alt. Szenen wie die der Sirenen und Odysseus, der am Mast eines Schiffes gefesselt war, sind ihm noch sehr präsent: "Das ist kaum eine bewusste Erinnerung, aber ich glaube, es steckt in uns allen."

Beim Prozess der Adaption entdeckte er, wie viele andere Filme - darunter auch einige seiner eigenen - Motive und Themen aus 'Die Odyssee' aufgreifen. Emma, seine Frau, brachte es auf den Punkt, als sie das Projekt ankündigten, sie sagte: "Es ist grundlegend."

Nolan gibt Einblick in die Dreharbeiten zu 'Die Odyssee': "Ich habe über zwei Millionen Fuß Film benutzt." Dabei hat er die Crew an realistische Schauplätze und auf echte Wellen geschickt. Für ihn war es "gewaltig, furchteinflößend, wundervoll und gütig", wenn sich die Bedingungen änderten. Er wollte die extremen Bedingungen einfangen, denen die damaligen Reisenden ausgesetzt waren: "Wir wollten wirklich festhalten, wie schwer diese Reisen für die Menschen waren. Und welchen Sprung ins Ungewisse man in einer unbekannten Welt machen musste."

Nolan fügt hinzu, dass die Dreharbeiten auf dem offenen Meer eine fast "urtümliche" Erfahrung waren. Die gesamte atemberaubende Filmproduktion beanspruchte 91 Tage.

Quelle: BANG Media International

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