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Backrooms: Regisseur Kane Parsons äußert sich zur aufkommenden Kontroverse bezüglich behaupteter Urheberrechtsverletzungen durch A24
17.07.2026 - 20:30 Uhr
Kane Parsons, Regisseur und vielversprechender Stern am Hollywood-Himmel, ist weniger als begeistert von den jüngsten Berichten.
Es wurde behauptet, dass das renommierte Filmstudio A24 Urheberrechtsbeschwerden gegen Inhalte eingereicht hat, die sich auf das berüchtigte 'Backrooms'-Meme beziehen.
Der gerade einmal 21-jährige Filmmacher wurde nach der Veröffentlichung seines erfolgreichen Horrorfilms nahezu über Nacht zu einer international bekannten Hollywood-Größe. Sein Blockbuster, der auf dem gruseligen und populären Internet-Phänomen, dem sogenannten Backrooms-Creepypasta-Meme, basiert, dreht sich um das faszinierende Konzept der 'liminalen Räume'.
Dennoch meldete sich kurz nach der Veröffentlichung des Films ein Nutzer auf der Social-Media-Plattform Reddit zu Wort. Unter dem Benutzernamen GnarleyNet behauptete dieser, man habe ihn dazu aufgefordert, ein bestimmtes Design von Redbubble - eine Online-Plattform bekannt für Print-on-Demand-Produkte mit kunstvollen Designs von Nutzern - zu entfernen. GnarleyNet gab dazu Folgendes in seinem Beitrag an: 'Es handelt sich um eine Nachbildung des Musters aus dem bekannten Bild von 2019, mit dem die gesamte Backrooms-Geschichte begann. Ich finde es enttäuschend, dass ein Unternehmen versucht, eine derart weitreichende Verbindung zu einem Konzept für sich zu beanspruchen, das über Jahre hinweg von einer Online-Community entwickelt, geteilt und geliebt wurde.' Er hatte gehofft, dass A24 die kreative Geschichte feiern würde, anstatt gegen unabhängige Künstler vorzugehen, die - genau wie das Unternehmen selbst - von diesem inspiriert wurden.
GnarleyNet fügte hinzu, dass Redbubble ihm mitgeteilt hätte, dass A24 Films Llc die Entfernung des betreffenden Kunstwerks verlangt habe. Als Reaktion auf diese Nachricht antwortete Parsons in den Kommentaren: 'Ich schaue mir das an. Das sollte nicht passieren.'
GnarleyNet ist allerdings nicht allein in seinen Behauptungen. Andere Personen berichteten ebenfalls, ähnliche Forderungen erhalten zu haben. Darunter war auch ein Entwickler der Spieleschmiede Davilkus Games. Das Indie-Studio erklärte, dass sein Spiel - das ursprünglich den Titel 'Exit the Backrooms: Level 94' trug - aufgrund von Google's 'Richtlinie gegen Nachahmung' in 'Liminal Complex: Level 94' umbenannt werden musste. Mehrere Berichte deuten darauf hin, dass 'drei weitere kleine Indie-Entwickler', die ihre Spiele im Google Play Store veröffentlichten, mit demselben Problem konfrontiert wurden.
Das ursprüngliche Backrooms-Konzept entstand aus einem Bild, das 2019 auf der Imageboard-Website 4chan veröffentlicht wurde. Es zeigte ein Foto, das bereits 2002 von einem unabhängigen Fotografen aufgenommen worden war. Später wurde das Backrooms-Konzept von diversen Autoren im Internet weiter ausgebaut, die die Idee verschiedener thematischer 'Level' und verschiedener 'Entitäten', die diese Räume durchstreifen, entwickelten. Aus diesem Konzept entstanden eine Vielzahl von Videospiele- und YouTube-Projekten, bevor Parsons schließlich 2022 seine 'Backrooms'-Webserie veröffentlichte. Diese brachte das Konzept erstmalig einem breiteren Publikum näher und ebnete den Weg für seinen Spielfilm für A24.
Der Film, der Chiwetel Ejiofor als Leiter eines Möbelhauses zeigt, der hinter einer Wand im Keller des Geschäfts auf eine endlose Welt aus liminalen Räumen stößt, wurde zu einem großen Erfolg. Die weiteren Rollen sind ebenso prominent besetzt: Renate Reinsve spielt seine Therapeutin Dr. Mary Kline, während Mark Duplass (Phil), Finn Bennett (Bobby Franklin) und Lukita Maxwell (Kat Taylor) weitere Hauptrollen einnehmen.
Mit einem Film-Budget von 10 Millionen US-Dollar spielte der Film weltweit mehr als 368 Millionen US-Dollar an den Kinokassen ein - was ihn zu einem bahnbrechenden Erfolg machte. Der junge, nur 20 Jahre alte Regisseur hat bereits bestätigt, dass die Geschichte in Zukunft fortgesetzt werden soll. Konkrete Pläne hat er jedoch bisher nicht vorgestellt. In einem Interview mit dem 'Rolling Stone Magazine' äußerte er sich wie folgt: 'Ich sehe das als eine weitere Übung im Weltenbau, zusätzlich zu allem, was ich bereits gemacht habe. Ich bin bereits tief darin eingetaucht und habe ganz sicher vor, damit weiterzumachen. 'Backrooms' ist noch lange nicht vorbei!'
Quelle: BANG Media International
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