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Die legendaere Rockmusikerin Chrissie Hynde steht fest hinter ihrer umstrittenen Forderung nach frischen Gesichtern in der vorderen Reihe bei Konzerten

30.12.2025 - 14:00 Uhr

Chrissie Hynde, die 74-jährige leidenschaftliche Frontfrau der legendären Rockband 'The Pretenders', zeigt Entschlossenheit und verteidigt ihren umstrittenen Standpunkt, Stammgäste bei Konzerten sollten ihren Platz abgeben und es lokalen Fans ermöglichen, direkt in der ersten Reihe zu stehen.

Diese Forderung hatte im Jahr 2024 großes Aufsehen erregt, als sie dazu aufrief, nicht stets die gleichen Gesichter unmittelbar vor der Bühne zu sehen. Nun hat sie gegenüber dem renommierten Musikmagazin 'Mojo' ihre Motivation und Beweggründe für diesen Appell erläutert.

In einem umfassenden Interview stellte Hynde klar, dass sie das enthusiastische Engagement von Fans, die ihrer Lieblingsband hinterherreisen, absolut nachvollziehen kann. Sie zitiert: "Wenn man selbst nicht in einer Band ist, ist das Zweitbeste, ihr zu folgen", sagte Hynde. Doch die Sängerin hat auch Bedenken. Sie argumentiert, dass immer dieselben Leute an vorderster Front die Spontaneität der Auftritte beeinträchtigen könnten: "Du bist in Warschau, denkst, alles ist neu - und dann ist es wieder dieselbe Person."

Sie glaubt, dass diese Situation dazu führen kann, dass sich Künstler wie sie sich fühlt, als hätte man "eine Schraube locker". Hynde spricht sich daher vehement dafür aus, dass lokale Fans die Möglichkeit erhalten sollten, ein Live-Konzert ihrer Lieblingsband buchstäblich aus nächster Nähe zu erleben. Sie reagiert scharf auf Kritik an ihrer Forderung: "Ganz ehrlich - nur ein Idiot kann dem widersprechen."

Das gefeierte Rock 'n Roll-Talent räumte darüber hinaus ein, dass sie vor und nach ihren intensiven Auftritten wenig sozialer Interaktion zuneigt. Sie bevorzugt es, "die Show zu machen und dann zu verschwinden". Hynde gesteht, dass es ihr nach der Energie und dem Hochgefühl, das sie auf der Bühne erlebt, schwer fällt, wieder in den Alltag und seine Banalitäten zurückzufinden: "Ich kann danach nichts Banales mehr ertragen", gesteht sie ohne Umschweife.

Quelle: BANG Media International

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