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Prominenter Schauspieler Ryan Reynolds sichert die epische Mayday-Szene mit einem einzigen, entschlossenen Telefonanruf
09.09.2026 - 19:00 Uhr
Wir kennen ihn als charismatischen Helden auf der großen Leinwand, und es stellt sich heraus, dass Ryan Reynolds das auch im wahren Leben ist.
Der 49-jährige Schauspieler nutzte seinen prominenten Status, um eine aufwendige und zentrale Szene seines Films 'Mayday' zu retten und zu ermöglichen. Nachdem die geplante Parade-Szene kurzfristig gestoppt wurde, zögerte Reynolds nicht und nahm das Telefon in die Hand. Er rief den Bürgermeister von Budapest an und bat ihn, seine Entscheidung zu überdenken. In der Actionkomödie, die während der spannenden und gefährlichen Zeiten des Kalten Krieges in den 1980er-Jahren spielt, gibt Reynolds eine beeindruckende Leistung als mutiger amerikanischer Pilot, der in Russland vom Himmel stürzt.
Die geplante Szene, die eine der größten des Films sein sollte, war auf dem Heldenplatz in Budapest geplant. Dort machten die Filmemacher den geschichtsträchtigen Ort zum Zentrum ihrer Handlung, indem sie ihn als Moskauer Roten Platz darstellten. Dies war keine kleine Szene, denn für das epische Spektakel waren rund 1.000 Statisten, 1.000 Crewmitglieder, ein Dutzend eindrucksvolle sowjetische Panzer und ein eigens gebautes nukleares Raketenstartfahrzeug geplant.
Die Überraschung und Enttäuschung waren groß, als die Genehmigung für die Szene unerwartet zurückgezogen wurde. Doch Reynolds ließ sich nicht unterkriegen und rief kurzerhand den Bürgermeister von Budapest an. "Jeder nimmt seinen Anruf entgegen", bemerkte Regisseur Jonathan Goldstein dankbar gegenüber 'The Hollywood Reporter', bemerkend die breite Bekanntheit des Schauspielers. Reynolds, mit seinem typischen Humor, kommentierte die Situation folgendermaßen: "Einer der obszönen Luxusvorteile und widerlichen Nebeneffekte von Ruhm ist, dass man Leute ans Telefon bekommt, die man sonst niemals erreichen würde." Und betonte dabei, solange er diesen Vorteil für einen guten Zweck einsetzen könnte, würde er es gerne tun. Sein schnelles und entschlossenes Handeln führte dazu, dass die ursprüngliche Entscheidung revidiert und die aufwendige Szene schließlich doch wie geplant gedreht werden konnte.
Die Regisseure John Francis Daley und Jonathan Goldstein, die seit Jahren als erfolgreiches Regie-Duo zusammenarbeiten, glauben fest daran, immer besonders gut vorbereitet zu sein. Da sie gegenüber ihren Hauptdarstellern und der gesamten Crew eine einheitliche Haltung vertreten und auf dem Set wenig Spielraum für spontane Meinungsverschiedenheiten haben, müssen sie sich breit und sorgfältig auf ihr Projekt vorbereiten. Beide legen auch beim Schreiben wert auf natürliche Sprache. "Während des Schreibens haben wir sogar schon die Stimmen von Ryan und Kenneth in unseren Köpfen", verriet Daley, betonte dabei, dass ihre Vorbereitung besonders detailliert sein müsse, um sicherzustellen, dass beide Regisseure die gleiche Vision und Vorstellungen an das Set bringen.
Ryan Reynolds und sein hoch geschätzter Co-Star Sir Kenneth Branagh haben großen Respekt für die Arbeitsweise der Regisseure gezeigt. Reynolds lobte die Planung und Durchführung der Regisseure und war besonders davon beeindruckt, dass sie eine vollständige und überzeugende Erzählung der Geschichte auf die Beine stellten. Branagh bezeichnete ihre Vorbereitung als "Vorbildlich", und hob hervor, dass sie dabei immer offen für neue Ideen geblieben sind, ohne dabei ihre grundlegende Vision aus den Augen zu verlieren.
Reynolds, der bereits durch seine Action-Szenen im berühmten 'Deadpool' weltweite Bekanntheit erlangte, hat in 'Mayday' eine beeindruckende Palette an Stunts ausgeführt. Bei einem Kameratest ließ der engagierte Schauspieler sogar seinen Arm anzünden. Regisseur Goldstein erinnerte sich an den unglaublichen Moment: "Wir standen da, während sein Arm brannte", erzählte er fasziniert. Trotz der extremen Bereitschaft und dem unglaublichen Mut des Schauspielers entschieden die Versicherer, dass der Stunt zu gefährlich sei. Aus diesem Grund mussten die Filmemacher die Szene mithilfe visueller Effekte umsetzen.
Als nächstes arbeiten Daley und Goldstein an einem Drehbuch für einen neuen 'Star Trek'-Film, bei dem sie auch die Regie führen wollen. Sie planen, dieses Projekt dunkler und kritischer als ihre bisherigen Arbeiten zu gestalten. "Wir beschäftigen uns in diesem Film gewissermaßen mit Themen wie Korruption", erklärte Daley zu den neuen Herausforderungen. Doch trotz der dunkleren Thematik wollen die Filmemacher die grundsätzlich optimistische Idee des Franchise beibehalten. Goldstein betonte, dass Gene Roddenberrys Vision einer utopischen Zukunft erhalten bleiben soll. Er ergänzte jedoch, dass einige der Institutionen innerhalb von 'Star Trek' möglicherweise weniger integer sein könnten, als es auf den ersten Blick scheint.
Quelle: BANG Media International
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