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Der renommierte Schauspieler Damian Lewis beeindruckt Pressure-Regisseur Anthony Maras mit herausragendem fotografischen Gedächtnis
07.09.2026 - 12:00 Uhr
Dem britischen Schauspieler Damian Lewis gelang es, den Regisseur Anthony Maras während der Dreharbeiten zum Zweite-Weltkrieg-Drama 'Pressure' tief zu beeindrucken.
Dabei waren weniger seine schauspielerischen Fähigkeiten ausschlaggebend für diese Bewunderung, sondern vielmehr eine besondere Gedächtnisleistung des Stars: seine scheinbare Gabe des 'fotografischen Gedächtnisses'.
Im zarten Alter von 55 Jahren stellt Damian Lewis in diesem epischen Kriegsdrama den historischen britischen Kommandeur Field Marshal Bernard Montgomery dar. Unterstützt wird er dabei von Andrew Scott in der Rolle des Royal Air Force-Meteorologen James Stagg sowie Brendan Fraser, der sich der darstellerischen Herausforderung stellt, den legendären US-General Dwight D. Eisenhower zu verkörpern.
'Pressure' erzählt die faszinierende Geschichte, wie Wetterberichte einen entscheidenden Einfluss auf die Planung der D-Day-Landungen hatten. Im Laufe der intensiven Dreharbeiten stellte Regisseur Maras fest, dass Lewis die Fähigkeit besitzt, lang und kompliziert ausformulierte Reden mit nur minimaler Vorbereitungszeit zu lernen und fehlerlos vorzutragen.
Diese außergewöhnliche Leistung kam während der Londoner Premiere von 'Pressure' zur Sprache, als Maras in einem Interview mit 'People' erläuterte: 'Damian Lewis musste in einer Szene vor einem Filmprojektor sprechen, der die gesamten Vorbereitungen für den D-Day bis zu diesem Punkt darstellt. Dies wurde kurzfristig ins Drehbuch eingefügt, sodass Lewis nicht viel Zeit für die Vorbereitung blieb. Meine ursprüngliche Idee war es, den Film so zu schneiden, dass er zu Lewis' Sprechgeschwindigkeit passt. Aber er meinte lediglich, 'Vergiss all das, zeig mir einfach das Video.''
Maras fuhr fort, dass Lewis es erstaunlich schnell schaffte, die längere Rede perfekt zu lernen und vorzutragen, obwohl er den Text zuvor nur zweimal angehört hatte. Der Regisseur zeigte sich sichtlich beeindruckt in seiner Aussage: 'Ich weiß nicht, welch besonderes, fast unheimliches 'fotografisches' Gedächtnis er hat, aber er war in der Lage, seine Rede auf den Frame, auf die Sekunde genau mit dem zu synchronisieren, was hinter ihm auf dem Projektor abgespielt wurde - und das, nachdem er es erst zweimal gesehen hatte. Ob er da ein besonderes Talent oder vielleicht sogar Augen im Hinterkopf hat, weiß ich nicht.'
Andrew Scott, der die Rolle des Kriegsmeteorologen in 'Pressure' übernahm, sprach bereits früher über seine Rolle und erzählte der 'Bbc': 'Group Captain James Stagg war vielleicht nicht der charmanteste Mensch, aber ich denke, dass er der Natur gegenüber eine enorme Demut besaß. Und genau das ist eines der Themen, die ich im Film sehe. Er kam mir vor wie eine außerordentlich interessante Filmfigur sowie als ein ungesungener Held der Geschichte.'
Quelle: BANG Media International
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