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Kevin - Allein zu Haus-Franchise sei laut Chris Columbus durch ganz und gar schlechte Fortsetzungen beeinträchtigt worden

15.12.2025 - 11:00 Uhr

Der renommierte Regisseur Chris Columbus, bekannt für seine Inszenierung des Originalfilms 'Kevin - Allein zu Haus' aus dem Jahr 1990 und seine Fortsetzung 'Kevin - Allein in New York' zwei Jahre später, hat seine Enttäuschung über die Folgefilme im Rahmen des Franchise zum Ausdruck gebracht.

Columbus äußerte seine Meinung, dass die Franchise durch "ganz und gar schlechte Fortsetzungen" beeinträchtigt wurde.


Macaulay Culkin, der berühmte Kinderstar, spielte die Hauptrolle des Kevin McCallister in den beiden ersten Filmen, die beide unter der Regie von Columbus standen. Trotz ihres anfänglichen Erfolgs wurde die Reihe jedoch ohne Columbus und Culkin fortgesetzt und es entstanden weitere Filme wie 'Kevin - Allein zu Haus 3', 'Kevin - Allein zu Haus 4', 'Kevin - Allein gegen alle' sowie die Neuauflage 'Kevin - Allein zu Haus' ('Home Sweet Home Alone').


Columbus sagte gegenüber 'The Hollywood Reporter', dass er der Überzeugung ist, dass die Reihe ab dem dritten Teil eine negative Entwicklung nahm. Er kommentierte: "Das Franchise wurde mit ganz und gar schlechten Fortsetzungen wieder aufgenommen. Ich entschuldige mich, wenn ich jemanden beleidige, aber meiner Meinung nach haben sie es vollkommen vermasselt. Es fing an mit 'Kevin - Allein zu Haus 3', und danach ging es steil bergab; 'Kevin - Allein zu Haus 3' ist nach meinem Empfinden noch der beste der enttäuschenden Filme."


Teil des Problemes, so Columbus, habe mit den Stunt-Sequenzen zu tun gehabt. Auch Culkin selbst äußerte sich kritisch und bemerkte gegenüber dem Magazin: "Außerdem hatten sie uns nicht." Diese Bemerkungen folgen auf jüngste Enthüllungen von Culkin, in denen er verriet, dass er eine mögliche Idee für einen weiteren Film habe, in dem er als erwachsener Kevin zurückkehren könnte.


Auf seiner Tour 'A Nostalgic Night with Macaulay Culkin' deutete der Schauspieler an, dass er einer Rückkehr in seine berühmte Rolle nicht "völlig abgeneigt" sei. Er sagte: "Ich hatte diese Idee. Entweder bin ich Witwer oder geschieden. Ich ziehe ein Kind auf und arbeite sehr hart, vernachlässige dabei aber die Aufmerksamkeit für mein Kind, das zunehmend genervt von mir wird - und dann sperrt es mich aus dem Haus aus. [Kevins Sohn] lässt mich nicht herein ... und er ist es, der die Fallen aufstellt."


In einem hypothetischen Film würde im Grunde der Tisch gedreht und die Rollen der 'Feuchten Banditen' - Harry (Joe Pesci) und Marv (Daniel Stern) - wären mit Kevin selbst getauscht, wobei "das Haus eine Art Metapher" für die Beziehung zwischen dem erwachsenen Kevin und seinem Sohn darstellt. Culkin schloss mit der Aussage: "[Kevin muss] 'wieder den Weg zum Herzen seines Sohnes finden'. Das ist der kürzeste Pitch, den ich habe. Ich bin dem nicht völlig abgeneigt - wenn es das Richtige ist."

Quelle: BANG Media International

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