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Javier Bardem: Im wahren Leben ganz lieb

05.11.2012 - 10:00 Uhr

Javier Bardem (43) war erschüttert, als er Judi Dench (77) beim 'Skyfall'-Dreh versehentlich wehtat.

Der spanische Schauspieler ('Das Meer in mir') spielt im neuen Bond-Abenteuer den Bösewicht Silva, während seine Kollegin wieder ihre Rolle als Geheimdienstchefin M übernahm. Die vielfach ausgezeichnete Engländerin genoss die Dreharbeiten und hatte an der Seite ihres Co-Stars viel Spaß; dieser überraschte sie damit, wie problemlos er zwischen seiner fiesen Rolle und seinem wahren Selbst hin- und herschalten konnte.

"Was bei Javier so toll ist, ist, dass wir [im Film] eine Szene zusammen haben, wo er mich am Arm packen muss, und sobald die Szene gedreht ist, fragt: 'Hab ich dir wehgetan? Bist du in Ordnung?'" erinnerte sie sich im Gespräch mit 'New York Daily News'.

Regisseur Sam Mendes (47, 'Zeiten des Aufruhrs') war von der Entscheidung für Bardem spätestens in dem Moment überzeugt, als der Spanier am Set erschien. Bei seiner ersten Szene ließ der Star ein extrem schauerliches Lachen erklingen, das sowohl Mendes als auch 007-Darsteller Daniel Craig (44, 'Casino Royale') sofort wissen ließ, dass Bardems Bösewicht bei den Fans Kultstatus erreichen würde.

Mendes deutete bereits an, dass er Bardems Darstellung des Fieslings für preiswürdig hält. Der Ehemann von Penélope Cruz (38, 'Nine') erhielt 2008 einen Oscar für seine Rolle in 'No Country for Old Men', hält sich aber sehr bedeckt, wenn man ihn darauf anspricht.

"Es ist eine Lotterie. Es ist schwer zu sagen, ob eine Rolle besser gespielt war als eine andere. Wenn es passiert, ist es toll und man nimmt es mit Freuden an und fühlt sich geehrt ... Aber dann vergisst man es auch wieder, denn es bedeutet eigentlich nichts", findet Javier Bardem.

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