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Die ungewöhnliche Inspiration hinter Maggie Gyllenhaals Regiedebüt The Bride!: Ein zufällig entdecktes Tattoo

26.02.2026 - 19:00 Uhr

Bekannt für ihre Rollen in Filmen wie 'The Dark Knight' und 'Secretary', hat Maggie Gyllenhaal bereits ihre schauspielerischen Fähigkeiten unter Beweis gestellt.

Aber jüngst ist es ihre Arbeit hinter der Kamera, die für Aufsehen sorgt. Nach ihrem Regiedebüt mit 'The Lost Daughter' im Jahr 2021 hat Gyllenhaal ihre Vision nun auf einen neuen Film namens 'The Bride!' gerichtet, einen Gothic-Liebesfilm rund um die Figur der Braut von Frankenstein.

Das Interessante an diesem Projekt ist jedoch, wie die preisgekrönte Schauspielerin auf die Idee kam, es zu inszenieren. Tatsächlich war es ein Tattoo, das sie auf einer Party sah, das den Anstoß gab. In einem Interview mit dem Magazin 'Sfx' erzählte Gyllenhaal: "Ich war auf einer Party und sah einen Mann mit einem Tattoo auf seinem ganzen Unterarm von der 'Bride of Frankenstein'. Und ich dachte nur ... hm!". Die Entdeckung dieses Bildes ließ die Schauspielerin nicht los: "Ich sah dieses Tattoo und dachte: 'Habe ich diesen Film jemals gesehen? Ich kenne das Bild.'" In dieser Nacht kehrte sie in ihr Hotelzimmer zurück und machte sich auf die Suche nach dem ikonischen Originalfilm von 1935 mit Boris Karloff und Elsa Lanchester.

Und so begann Gyllenhaals Entdeckerreise in die Geschichte der 'Bride of Frankenstein'. Sie sah sich den Film an und bemerkte, dass ihre fehlende Vorvertrautheit mit dem Thema ihr tatsächlich nützte. Es gab ihr nämlich eine frische, unvoreingenommene Perspektive, als sie anfing, über ihr eigenes Konzept für 'The Bride!' nachzudenken: "Während dieses gesamten Prozesses war das Gefühl, etwas Neues und Frisches zu entdecken, Teil meiner Erfahrung. Ich bin sehr offen und neugierig an sie herangegangen, ohne viel Vorwissen - abgesehen von der allgemeinen Art, wie sie in unserer kulturellen Mythologie existiert.", erzählte Gyllenhaal.

Beim Betrachten des Originalfilms war Gyllenhaal insbesondere von Elsa Lanchesters Darstellung der titelgebenden Braut fasziniert, trotz ihrer begrenzten Bildschirmzeit. Sie erklärte: "Nun, Elsa Lanchester spricht nicht, was ich sehr interessant fand - vor allem, wenn sie die Titelfigur ist. Man erwartet irgendwie, dass der Film von ihr handelt, und das tut er gar nicht. Aber wenn sie dann auf der Leinwand erscheint, ist sie unbestreitbar."

Mit dieser ungewöhnlichen Inspirationsquelle hat Maggie Gyllenhaal ein neues Kapitel in ihrer Laufbahn eröffnet und dabei zeigt sie uns, wie eine zufällige Begegnung - in diesem Fall mit einem Tattoo - zu einem spannenden kreativen Unterfangen führen kann.

Quelle: BANG Media International

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