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Die faszinierende Herausforderung von Timothée Chalamet: Er musste für seine Rolle in Marty Supreme eine echte Brille mit Sehstärke tragen
29.12.2025 - 14:00 Uhr
Im neuen Sportdrama 'Marty Supreme' übernahm Timothée Chalamet die Rolle eines brillentragenden Tischtennisspielers.
In Vorbereitung auf seine Rolle und während des gesamten Drehs des Films trug der 30-jährige Schauspieler eine tatsächliche Brille mit Sehstärke. Diese ungewöhnliche Entscheidung erklärt sich aus der Tatsache heraus, dass Chalamet Kontaktlinsen tragen musste, welche sein Sehvermögen stark einschränkten. Um Authentizität zu gewährleisten und dem Schauspieler das Gefühl zu geben, wirklich auf die Brille angewiesen zu sein, griff Chalamet am Set auf eine echte Brille zurück, da Regisseur Josh Safdie darauf bestand, dass sein Star sich voll und ganz auf die Sehhilfe verlassen musste.
In einer Panel-Diskussion in Los Angeles ging Safdie noch einen Schritt weiter und erklärte die spezifischen Details hinter der Entscheidung: "Wir haben gesagt, wir setzen +10-Kontaktlinsen in seine Augen und dann -10-Verschreibungsbrillen davor, damit er, wenn seine Brille herunterfällt, absolut nichts sehen kann... Er [Chalamet] ruft mich an und sagt: 'Ich habe gerade die +10 drin, mir ist ziemlich schwindelig.'" Für einen Bericht des 'The Hollywood Reporter' fügte Safdie hinzu, dass sich Chalamet "wie in einem Goldfischglas" fühlte, aber entschlossen war, den Anweisungen des Regisseurs zu folgen, was sicherlich seine Hingabe an seine Rolle und sein Handwerk unterstreicht.
Zuvor wurde berichtet, dass Chalamet über Monate hinweg hart trainierte, um für seine Rolle als Tischtennisspieler so authentisch wie möglich wirken zu können. Hierzu äußerte sich Kameramann Darius Khondji gegenüber 'Variety': "Man kann alle Tricks mit der Kamera machen, die man will, aber man braucht ein Fundament [für Tischtennis]... Er [Chalamet] wollte wie ein echter Profi-Tischtennisspieler wirken, als die Dreharbeiten begannen."
Khondji enthüllte zudem, dass Chalamet im Film Seite an Seite mit echten Größen des Sports agierte und sich inmitten einiger der größten Tischtennis-Champions unserer Zeit befand. Über die leidenschaftliche Performance des Hauptdarstellers äußerte sich Khondji lobend: "Ich glaube nicht, dass die Leute ihn überhaupt wiedererkennen ... [das Publikum] wird den üblichen Romantiker nicht erkennen." Weiterhin betonte Khondji, dass der Fokus der Handlung des Films weit über das Thema Tischtennis hinausreicht: "Der Film handelt von allem, nur nicht von Tischtennis."
Quelle: BANG Media International
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