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Rosanna Arquette verurteilt Quentin Tarantinos Gebrauch des N-Wortes als rassistisch und unheimlich

08.03.2026 - 12:42 Uhr

Die bekannte Schauspielerin Rosanna Arquette, bekannt für ihre Rollen in vielen berühmten Filmen, hat eine starke Kritik an dem gefeierten und zugleich umstrittenen Regisseur Quentin Tarantino geäußert.

In einer scharfen Äußerung lehnte Arquette Tarantinos 'rassistischen und unheimlichen' Gebrauch des N-Wortes in seinen Filmen ab.

Arquette, die jetzt 66 Jahre alt ist, spielte 1994 eine wichtige Rolle in Tarantinos Film 'Pulp Fiction'. Obwohl sie den Film nach wie vor als 'ikonisch und großartig' bezeichnet, ist sie doch entschieden der Meinung, dass Tarantino einen 'Freifahrtschein' erhalten hat, um den äußerst umstrittenen Ausdruck in seinen Produktionen zu verwenden. In einem Gespräch mit dem Magazin 'The Times' sagte sie: "Er ist ikonisch, ein großartiger Film auf vielen Ebenen. Aber persönlich habe ich genug vom Gebrauch des N-Wortes - ich hasse es. Ich kann es nicht ertragen, dass er [Tarantino] einen Freifahrtschein bekommen hat. Das ist keine Kunst, das ist einfach rassistisch und unheimlich."

In einem erstaunlichen Zusatz behauptete Arquette, dass sie das einzige Mitglied des Produktions- und Schauspielteams von 'Pulp Fiction' sei, das kein Geld für die stattliche Einbringung aus den Kinokassen verdient habe. Sie gibt an, dass ihr ein Anteil an den Einnahmen aus den Kinokassen vorenthalten wurde. In dieser Angelegenheit gibt sie dem inzwischen gefallenen Produzenten Harvey Weinstein die Schuld. Sie äußerte: "Ich bin die Einzige, die keinen Anteil am Gewinn bekommen hat. Alle haben Geld verdient - außer mir."

Im frühen Teil der 90er Jahre hatte Arquette ein Treffen mit Weinstein, um über ihr Drehbuch zu diskutieren. Sie erzählt, dass, als sie in seinem Zimmer im Beverly Hills Hotel ankam, er nur einen Bademantel trug und versuchte, ihre Hand auf sein Geschlechtsteil zu legen. Sie erklärt, dass sie seine unsittlichen Annäherungsversuche zurückgewiesen hat und glaubt, dass sie deshalb später 'den Preis dafür bezahlt' hat. In bewegenden Worten erläuterte sie: "Ich hatte Glück, weil ich nicht vergewaltigt wurde. Aber es ging eindeutig in diese Richtung. Ich habe einen Preis dafür bezahlt, Nein zu sagen - und später habe ich einen Preis dafür bezahlt, die Wahrheit zu sagen."

Quelle: BANG Media International

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