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Rückblick auf einen nahtlosen Machtwechsel bei Lucasfilm: Kathleen Kennedy teilt ihre Erfahrungen
09.03.2026 - 14:30 Uhr
Kathleen Kennedy, die 72-jährige branchenerfahrene Produzentin, blickt auf ihre bemerkenswerte Laufbahn und ihren Abschied als Präsidentin der renommierten 'Star-Wars'-Studios, Lucasfilm, zurück.
Nach 14 prägenden Jahren an der Spitze des Filmstudios gab sie im Januar ihre wohlverdiente Pensionierung bekannt. Doch sie versichert, dass der Übergang so organisiert war, dass er 'nahtlos' verlief. Ihre zuverlässigen Nachfolger, Dave Filoni und Lynwen Brennan, waren laut Kennedy über einen längeren Zeitraum hinweg sorgfältig auf ihre neuen Führungsrollen vorbereitet worden. In einem Gespräch mit 'Variety' erklärte Kennedy: 'Das ist nicht erst vor sechs Monaten passiert. [...] Ich würde sagen, der Übergang verlief ziemlich nahtlos.'
Kennedy übernahm die Rolle der Präsidentin von Lucasfilm im Jahr 2012, als die Walt Disney Company das renommierte Studio erwarb. Sie bekannte, sie hätte sich stets dafür eingesetzt, die treuen Fans von 'Star Wars' in den Vordergrund zu stellen. Sie sagte: 'Ich habe diese Rolle übernommen, als die Erwartungen der Fans mit den sozialen Medien kollidierten. Das hat eine Art Explosion ausgelöst. Für Lucasfilm war es schon immer wichtig, dass die Fans ein großer Teil dessen sind, was diese Marke ausmacht. Das war für mich etwas Neues und hat sich im Laufe der Zeit weiterentwickelt, aber es ist für das Unternehmen unglaublich wichtig geblieben.'
Bei der jährlichen Golden Reel Awards-Verleihung der Motion Picture Sound Editors in Los Angeles, wo sie für ihre beeindruckende Arbeit an Filmen wie 'Zurück in die Zukunft' und 'Jurassic Park' einen Ehrenpreis erhielt, sprach Kennedy über die Bedeutung von Sound im Film. 'Sound hilft dabei, die Geschichte zu verankern. Er zeigt, wo sich Figuren befinden - nicht nur geografisch, sondern auch emotional. Er kann die Absichten einer Figur andeuten oder definieren, was sie gerade durchmacht. Kurz gesagt: Er nimmt das Publikum mit auf die Reise des Films.', so ihre beeindruckenden Worte.
Dabei erinnerte sie sich an die Arbeit an 'E.T. - Der Außerirdische'. Laut Kennedy war die Produktion dieses Films mit Steven Spielberg und dem legendären Sounddesigner Ben Burtt eine wichtige Lektion über die Rolle und Bedeutung von Sound im Filmgeschäft. Sie verriet: 'Steven und ich haben so viel Zeit damit verbracht, uns Gedanken darüber zu machen, wie E.T. aussehen würde. Aber erst als wir diese schweren, schlurfenden Schritte und das heisere, melodische Atmen hörten, wurde E.T. wirklich real. Er war kein Puppenmodell mehr - er war ein Freund.'
Quelle: BANG Media International
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