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Ein deutlicher Ausdruck von Stillosigkeit: Filmgroßmeister Quentin Tarantino pariert die Kritik von Rosanna Arquette rund um den Gebrauch des N-Worts in seinen Filmen
10.03.2026 - 18:00 Uhr
Der legendäre US-Filmemacher Quentin Tarantino hat scharf auf die Behauptungen von Rosanna Arquette reagiert, die die Verwendung des umstrittenen N-Worts in seinem Kultfilm 'Pulp Fiction' als 'rassistisch und unheimlich' bezeichnet hatte.
Die Diskussion, oder besser gesagt die Auseinandersetzung, hat das Interesse von Hollywood und Filmfans weltweit auf sich gezogen, da sich eine der begehrtesten Persönlichkeiten des Kinos gegen eine solche Kritik behaupten musste.
Rosanna Arquette, eine 66-jährige geschätzte Schauspielerin, die in dem 1994 erschienenen Film die Rolle der Jody spielte, hat unlängst in Frage gestellt, warum der renommierte Regisseur Quentin Tarantino eine Art 'Blankoscheck' erhalten habe, den beleidigenden Ausdruck in seinen Filmen zu verwenden. In einer bemerkenswerten Wendung warf Tarantino dem Hollywoodveteranen jedoch vor, diese Kritik sei vor allem aus dem Wunsch nach Aufmerksamkeit entstanden. Zur Untermauerung dieser Behauptung gab der berühmte Filmemacher zu verstehen, dass der Rummel um die Vorwürfe Rosanna Arquette mehr Publicity beschert habe und formulierte seine Meinung in einer dazu veröffentlichten Erklärung.
Die besagte Erklärung Tarantinos las sich wie folgt: 'Ich hoffe, die Aufmerksamkeit, die du jetzt bekommst - nachdem 132 verschiedene Medien über dich schreiben und dein Foto drucken - war es wert, mich und einen Film zu respektlos zu behandeln, von dem ich mich sehr gut erinnere, dass du begeistert warst, daran beteiligt zu sein. Aber nachdem ich dir einen Job gegeben habe und du das Geld angenommen hast, den Film aus - wie ich vermute - sehr zynischen Gründen schlechtzumachen, zeigt einen klaren Mangel an Klasse, ganz zu schweigen von Ehre.'
Arquette hatte jedoch behauptet, Tarantinos Gebrauch des N-Worts in 'Pulp Fiction' - einem Film, der auch mit Stars wie John Travolta, Samuel L. Jackson und Uma Thurman gespickt ist - sei eher 'rassistisch und unheimlich' als 'Kunst'. Dies erklärte die 'Desperately Seeking Susan'-Darstellerin im Gespräch mit der britischen Sonntagszeitung 'The Sunday Times', wo sie ausführte: 'Er ist ikonisch, auf vielen Ebenen ein großartiger Film. Aber persönlich habe ich genug vom Gebrauch des N-Worts - ich hasse es. Ich kann nicht verstehen, dass ihm [Tarantino] ein Freifahrtschein gegeben wurde. Das ist keine Kunst, das ist einfach rassistisch und unheimlich.'
Interessanterweise ist Rosanna Arquette nicht die einzige Stimme, die Tarantinos Umgang mit dem Wort in Frage gestellt hat. Auch bekannte Filmemacher wie Spike Lee haben dessen 'übermäßige Verwendung' in seinem 1997er Film 'Jackie Brown' kritisiert. Lee äußerte damals eine markante Meinung über Tarantinos Verwendung des umstrittenen Begriffs mit den Worten: 'Ich habe definitiv ein Problem mit Quentin Tarantinos übermäßigem Gebrauch des N-Worts. Und fürs Protokoll: Ich habe nie gesagt, dass er das Wort nicht benutzen darf - ich habe es selbst in vielen meiner Filme verwendet - aber ich glaube, dass bei ihm etwas nicht stimmt.'
Quelle: BANG Media International
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