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Debatten um die Zukunft von James Bond: Ehemalige Castingchefin Debbie McWilliams äußert ihre Meinung zur Besetzung
30.06.2026 - 19:00 Uhr
Seit dem Ausscheiden von Daniel Craig nach 'Keine Zeit zu sterben' ist die Frage, wer das Erbe von James Bond antritt, ein heißes Thema in der Filmwelt.
Besonders drei Namen werden in diesem Zusammenhang immer wieder genannt: Jacob Elordi, Callum Turner und Harris Dickinson. Allerdings sieht die ehemalige James-Bond-Castingdirektorin Debbie McWilliams diese möglichen Kandidaten skeptisch.
Debbie McWilliams ist eine Legende der Bond-Filmreihe. Sie war über vier Jahrzehnte lang für die Besetzung der Filme verantwortlich und hat unter anderem Schauspieler wie Timothy Dalton, Pierce Brosnan und Daniel Craig entdeckt und gefördert. Ihre Expertise und ihr Gespür für den perfekten James Bond sind unbestritten.
Vor Kurzem äußerte sie sich in einem Interview mit 'The Independent' zu den aktuellen Spekulationen und deutete dabei an, dass die drei oben genannten Schauspieler ihrer Meinung nach nicht für die Rolle geeignet wären. Laut McWilliams seien diese Schauspieler bereits zu bekannt, um den Charakter des Geheimagenten 007 authentisch darzustellen. Sie äußerte sich folgendermaßen dazu: "Ich möchte keinen von ihnen als James Bond sehen. Es ist absolut entscheidend, dass Bond ein völliges Mysterium bleibt. Ich möchte keinen von ihnen als Bond sehen, weil wir inzwischen viel zu viel über sie wissen. Wir sollten über die Person hinter der Rolle möglichst wenig wissen - genau das macht einen Spion aus."
Sie betonte weiterhin, dass es einfacher ist, einen relativ unbekannten Schauspieler für die ikonische Rolle zu besetzen. Ihre Begründung war, dass die beiden vorherigen Bond-Darsteller Dalton und Brosnan zum Zeitpunkt ihrer Besetzung auch noch nicht weitläufig bekannt waren: "Timothy und Pierce waren damals nicht besonders bekannt. Daniel hatte zwar bereits in Independent-Filmen mitgespielt und zuvor ein recht bewegtes Liebesleben gehabt, aber er war kein allgemein bekannter Star - und das hilft enorm. Ich möchte jemanden sehen, der völlig aus dem Nichts kommt."
Trotz der lauten Forderungen einiger Anhänger und Fans nach einer weiblichen James Bond, ist McWilliams fest davon überzeugt, dass der Charakter weiterhin von einem Mann dargestellt werden sollte - mit dem einfachen, aber klaren Argument, dass der Autor der Originalromane, Ian Fleming, diese Figur so geschrieben hat: "Warum sollte man das ändern? Man hat Harry Potter schließlich auch nicht in Alice Potter verwandelt oder seine ethnische Herkunft geändert. So wurde die Figur geschrieben, und meiner Meinung nach sollte das auch so bleiben."
Im Mai begann das Casting für die prestigeträchtige Rolle. Laut einer Meldung von 'Deadline' vom letzten Monat, haben der Regisseur des kommenden Bond-Films, Denis Villeneuve, und die Produzenten Amy Pascal und David Heyman bereits eine Vorrunde an Vorsprechen durchgeführt und damit begonnen, den Schauspielern mitzuteilen, ob sie weiterhin im Rennen um die begehrte Rolle des James Bond sind.
Quelle: BANG Media International
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