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Bill Skarsgard über Es: Die Story ist ganz schön gruselig

26.09.2017 - 08:00 Uhr

Los Angeles - Schauspieler Bill Skarsgard spielt in der Verfilmung des Stephen King Romans "Es" die Rolle des Clown Pennywise.

Im Interview mit "suedkurier.de" sagte er, dass er Film nicht unbedingt für Kinder ist. Er sagte: "Klar, die Story ist ganz schön gruselig. Aber Stephen King schreibt auf eine Art und Weise, die Jugendliche echt anspricht. Ich weiß noch, dass früher viele meiner Freunde "Es" gelesen haben, als wir 12 oder 13 Jahre alt waren. Die waren begeistert, weil in dem Buch große Themen des Lebens verhandelt werden, auf spannende und einfallsreiche Weise. Das ist gar nicht so anders als in den wunderbaren Büchern von Astrid Lindgren. Nur dass die nicht ganz so unheimlich sind."

Er selbst habe sich aber fast nie vor etwas gefürchtet. Er sagte: "Doch, es gab mal einen Moment in meiner Kindheit, in dem mich plötzlich die Angst überkam, weil mir klar wurde, dass ich irgendwann sterben würde. Weinend lief ich zu meinen Eltern, doch mein Vater, der es wie wir alle nie mit Religion oder Glauben hatte, blieb total nüchtern. "Du hast Recht, natürlich musst du irgendwann sterben. Wie wir alle. Es gibt kein Leben nach dem Tod und keinen Himmel. Nach dem Tod ist alles wieder so wie es auch schon vor deiner Geburt war." Das war seine Antwort - und mich beruhigte das tatsächlich, denn es leuchtete mir absolut ein. Etwas anderes, das mein Vater immer zu uns gesagt hat, war: "Monster gibt es in Wirklichkeit nicht, aber Hitler gab es." Uns war immer klar, dass Rassismus, Intoleranz und solche Dinge die Welt zu einem furchterregenden Ort machen, nicht Gespenster, Monster oder sogar Clowns."

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