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Anne Hathaway: So stellte sie Beyoncés Musik in den Mittelpunkt ihrer Vorbereitung für Mother Mary
16.04.2026 - 12:00 Uhr
Beyoncé Knowles-Carter, eine der größten Musiktalente unserer Zeit, hat in indirekter Weise dazu beigetragen, dass Anne Hathaway authentisch die Rolle einer Popstar-Figur in 'Mother Mary' verkörpern konnte.
Der musikalische Einfluss der mehrfach mit Grammy ausgezeichneten Sängerin half Hathaway, sich auf ihre Rolle in dem eindringlichen Psychothriller des renommierten Filmstudios A24 vorzubereiten.
Im Zentrum ihrer Vorbereitung stand das wiederholte Studium des Beyoncé-Hits 'American Requiem' aus dem Jahr 2024. Der Film handelt von einer komplexen und explosiven Affäre zwischen der fiktionellen Pop-Ikone Mary und der Modedesignerin Sam Anselm, eindrücklich gespielt von Schauspiel-Kraftpaket Michaela Coel. Durch das sorgfältige Studieren von Beyoncés Stimmtechnik realisierte Hathaway, dass für ihre Rolle auch eine sanftere Stimme passend sein könnte. Sie nahm diese Nuance zur Kenntnis und arbeitete daran, den richtigen Tonfall zu treffen.
In einem Q A-Gespräch bei einer exklusiven Listening-Session des Soundtracks beschrieb Hathaway in lebhaften Worten, was genau sie an Beyoncés Technik beeindruckte: "Ihre Technik in diesem Song ist so faszinierend und erstaunlich - und echt." Sie führte weiter aus, wie inspirierend die Gesangs-Phrasierung und die musikalische Entwicklung von Beyoncé gewesen waren: "Allein ihre Phrasierung und Musikalität zu hören und die Entwicklung ihrer Stimme zu verstehen, die sie zu diesem ruhigen, präsenten Klang geführt hat - das habe ich studiert." Hathaway betonte auch ihre Bewunderung dafür, mit welcher Meisterschaft Beyoncé ihre charakteristischen Gesangsläufe beherrscht.
Die intensive Auseinandersetzung mit der sogenannten 'Pop-Phrasierung' von Beyoncé, die 35 Grammy-Trophäen ihr eigen nennen kann, hatte einen besonderen Einfluss auf Hathaway: "Ich dachte mir: Vielleicht hat eine sanfte, ruhige Stimme auch ihren Platz - vielleicht kann ich damit arbeiten", sagte die 43-jährige Schauspielerin. Ihr Hintergrund liegt in der klassischen Musical-Ausbildung, doch für 'Mother Mary' gab Hathaway ihre bewährte Methodik auf und trainierte ihre Stimme über zwei Jahre hinweg auf eine neuartige Weise, um einen moderneren Pop-Sound zu erzeugen.
Blickt man auf Hathaways musikalische Vorgeschichte, wird deutlich, dass sie sich eher als Schauspielerin denn als Sängerin sieht. Sie verwies auf ihre 72-jährige Mutter, die Schauspielerin Kate McCauley Hathaway, als prägendes Vorbild: "Ich spreche leiser als sie und habe mich selbst nie wirklich als Sängerin eingeschätzt." Als Kind orientierte sie sich an Ausnahme-Talenten wie Whitney Houston und betrachtete diese als die "echten" Sängerinnen - sie traute sich solche Gesangskapaden selbst nicht zu.
Die tiefgehende Arbeit auf ihrem gesanglichen Verdauungsweg, von der preisgekrönten Broadway-Künstlerin zur Popstar-Charakterin, hat Hathaway geprägt: "Es war eine komplett neue Art zu singen, und lange hat mich das überfordert." Erst nach etwa zwei Jahren intensiven Trainings gelang ihr der Durchbruch. Diese Herausforderung war geprägt von der Analyse anderer Sängerinnen und einem tiefen Verständnis, warum diese so gut klingen. Um sich noch breiter auf die Rolle vorzubereiten, suchte Hathaway auch das Gespräch mit der zeitgenössischen Popsängerin Charli Xcx. Ihr ging es nicht nur um den musikalischen Austausch, sondern auch darum, das besondere Lebensgefühl eines Popstars zu erfassen.
Aber nicht nur Beyoncé und Charli Xcx hatten anteil an Hathaways Vorbereitung; auch ein weiteres prominentes Mitglied der Pop-Elite, Taylor Swift, spielte eine indirekte, aber bedeutende Rolle. Swifts Konzertfilm zur 'Reputation'-Ära diente als wichtige Inspirationsquelle für Hathaway und das gesamte Produktionsteam von 'Mother Mary'. Regisseur David Lowery bescheinigte in einem Interview mit 'Empire', dass der 'Reputation'-Konzertfilm zu den besten zählt: "Ihr 'Reputation'-Konzertfilm ist einer der besten überhaupt - wirklich phänomenal." Für die Gestaltung der Konzertsequenzen in 'Mother Mary' wurde der besagte Film immer wieder genau analysiert. "Wir haben drei Songs daraus Szene für Szene zerlegt und uns gefragt: Wenn wir das umsetzen würden - was würde das an visuellen Effekten kosten?", zitiert Lowery die planerischen Überlegungen. Sogar für die Budgetplanung lieferte Swifts Konzertfilm wertvolle Anhaltspunkte, um eine imposante Stadionshow mit begrenzten Produktionsmitteln authentisch darstellen zu können.
Quelle: BANG Media International
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