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James Blake enthüllt eine brisante Wahrheit: 95 Prozent seiner Arbeit als Musikproduzent bleibt unbezahlt

16.03.2026 - 11:00 Uhr

In einer brisanten Enthüllung hat James Blake, der hoch angesehene Singer-Songwriter und Musikproduzent, kürzlich eine erstaunliche Tatsache aufgedeckt: Er behauptet, dass unschätzbare '95 Prozent' seiner Arbeit als Produzent 'unbezahlt' bleiben.

Diese Aussage wirft genauer Blick auf die oftmals kritisierte und undurchsichtige Finanzarchitektur der Musikindustrie, die Künstler häufig nicht angemessen vergütet.

Blake, der in seinem 37-jährigen Alter bereits mit einigen der größten Namen der Musikbranche wie Jay-Z, Kanye West, Frank Ocean, Beyoncé und Travis Scott gearbeitet hat, vertieft seine Aussage und erklärt, dass er einen erheblichen Anteil seiner Arbeit ohne finanzielle Vergütung erbringt. In einem kürzlich geführten Interview mit dem 'Rolling Stone' sagte er: "Ich würde sagen, 99 - nein, nicht 99... 95 Prozent der Arbeit, die ich gemacht habe, war unbezahlt."

Auf die kritische Frage, warum er für seine Arbeit als Produzent nicht bezahlt werde, antwortete er mit einer interessanten Metapher: "Nun ja, weil man als Produzent im Grunde einfach Farbe wirft. Man wirft Dinge an die Wand und schaut, was hängen bleibt."

Der talentierte Musikproduzent weiterhin aus, dass ein Großteil der von ihm unentgeltlich erbrachten Arbeit letztlich nie veröffentlicht wird. Er führte aus: "Man spricht ja von den 10.000 Stunden, die man braucht, um irgendwo echte Meisterschaft zu erreichen. Ich glaube, ich habe diese Zeit wahrscheinlich nur damit verbracht, Dinge zu machen, die nie veröffentlicht wurden - was eigentlich verrückt ist." Blake, der die Musikwelt ausgezeichnet kennt, unterstrich die Tatsache, dass es "einfach die Art der Branche" sei, dass Produzenten nicht nach Stunden bezahlt werden. Er fügte hinzu: "Man kann also viele Stunden an einem Musikstück arbeiten, und dann ändert sich plötzlich die Richtung eines Albums."

Unbeirrt von der schwierigen finanziellen Situation, produziert Blake weiterhin leidenschaftlich Musik und brachte erst am Freitag (13. März) sein neues Album namens 'Trying Times' heraus. Er nahm diese Gelegenheit wahr, um auf die Frustration hinzuweisen, die Musikproduzenten oft erleben, wenn eigentlich fertige Arbeiten aufgrund kreativer Wendungen verworfen werden: "Und dann verschwinden fünf bis zehn Songs einfach". Aber trotz dieser Herausforderungen sieht er die Musikproduktion als seine Leidenschaft und glaubt, dass sie "definitiv eine ungewöhnliche Branche" sei. Er fordert mehr Anerkennung für die Arbeit von Produzenten und schließt mit den Worten: "Wenn man sich auf so ein Zahlenspiel einlässt, braucht man, glaube ich, eine echte Besessenheit davon, etwas zu erschaffen - Musik zu machen."

Quelle: BANG Media International

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