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Bedauern vom Grammy-Chef nachdem Bts ihre Teilnahme am Award-Vergabeverfahren 2027 in der neu geschaffenen Asien-Kategorie zurückzieht

30.07.2026 - 15:00 Uhr

Die international gefeierte koreanische Popband Bts erregte jüngst Aufsehen, als sie zum Ausdruck brachten, im kommenden Jahr nicht am Grammy-Verfahren teilzunehmen.

Es war ein Schritt, der sofort Wellen in der Musikindustrie schlug und auch der Recording Academy, die die jährlichen Grammy Awards organisiert, nicht entging. Um die Hintergründe für diese Entscheidung zu kommentieren und zu klären, hat sich Harvey Mason Jr., der Chef der Recording Academy, nun zu Wort gemeldet.

Mason Jr., der auf eine beeindruckende Karriere in der Musikindustrie zurückblickt und nun die prestigeträchtige Aufgabe hat, die Grammys zu überwachen, betonte in seiner Antwort den zugrundeliegenden Zweck der neu eingeführten Kategorie 'Best Asian Pop Music Performance'. Sie wurde geschaffen, um die bemerkenswerten Beiträge, die Vielfalt und das rasante Wachstum der Popmusik aus Asien zu feiern und zu würdigen. Dies ergänzt die breitere Vision der Recording Academy, aufstrebende Künstler und Kulturen zu erkennen und einem weltweiten Publikum vorzustellen.

Im Zuge der intensivierenden Online-Diskussionen veröffentlichte die Recording Academy eine Erklärung, in der Mason Jr. betonte, dass er die Entscheidung der Mitglieder von Bts vollkommen respektiere. Er wandte sich jedoch gegen Behauptungen, dass die 'Best Asian Pop Music Performance' Kategorie nur dazu diene, Künstler aufgrund ihrer Sprache oder ihrer geografischen Herkunft zu klassifizieren. Er unterstrich, dass es nie die Absicht der Academy war, Künstler voneinander abzugrenzen, sondern vielmehr, sie zu feiern und ihre einzigartige Musik einem breiteren Publikum zu präsentieren.

In seiner Erklärung äußert Mason Jr.: "Ich bin traurig zu hören, dass Bts sich entschieden haben, in diesem Jahr nicht am Grammy-Verfahren teilzunehmen, aber als Musikschaffender verstehe und respektiere ich ihre Entscheidung." Er fährt fort und erklärt, dass es ein wichtiges Detail gibt, das in der aktuellen Debatte übersehen wird: "Die Kategorie Asian Pop wurde geschaffen, um die Tiefe, Vielfalt und das außergewöhnliche Wachstum der Popkunst aus Asien zu würdigen ... Es geht niemals darum, zu trennen, sondern darum, zu erweitern."

Diese Aussage folgt auf die Ankündigung von Bts, dass keiner der Songs von ihrem neuen Album 'Arirang' für die Grammys des kommenden Jahres eingereicht wird. Alle sieben Mitglieder der Band - Rm, Jimin, V, Suga, Jungkook, Jin und J-Hope - standen geschlossen hinter dieser Entscheidung. In ihrer gemeinsamen Stellungnahme argumentierten sie, dass Musik nicht nach "Region oder Sprache" eingeteilt werden sollte. Sie hoffen vielmehr, dass ihre Musik für das, was sie ist, anerkannt und geliebt wird. Ihre Erklärung endete mit den Worten, "Wir haben beschlossen, in diesem Jahr nicht bei den Grammys anzutreten. Wir hoffen, dass Musik für das gehört und geliebt werden kann, was sie ist, anstatt nach Region oder Sprache aufgeteilt zu werden. Danke an Army und an alle, die immer an unserer Seite sind."

Es ist jedoch noch interessanter zu bemerken, dass diese Entscheidung von Bts kommt, obwohl ihr jüngster Nummer-eins-Hit in den Vereinigten Staaten, 'Swim', allgemein als potenzieller Anwärter für den Song des Jahres gesehen wurde. Da das Lied jedoch in englischer Sprache gesungen wird, wäre es nicht für die neue Kategorie 'Best Asian Pop Music Performance' zugelassen gewesen, da diese Kategorie den "bedeutungsvollen Einsatz" einer asiatischen Sprache erfordert. Es sei darauf hingewiesen, dass Bts bereits fünfmal für einen Grammy nominiert war, jedoch bislang noch keinen gewinnen konnte.

Quelle: BANG Media International

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