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Vaterschaft lässt den gefragten Regisseur Eli Roth seinen neuesten Horrorfilm Ice Cream Man in einem gänzlich neuen Licht sehen

29.07.2026 - 12:00 Uhr

Eli Roth, ein Spezialist des Horror-Genres, der mit Kult-Horrorfilmen wie 'Cabin Fever' und 'Hostel' Bekanntheit erlangt hat, nimmt seine neueste Erschaffung, den Gruzelfilm 'Ice Cream Man', durch eine ganz neue Perspektive wahr.

Nun, da Roth selbst stolzer Vater einer 17 Monate alten Tochter namens Donatella ist, hat sich sein Blick auf das Drehbuch und die düsteren Themen des Films tiefgreifend gewandelt.

Im bald erscheinenden Horror-Thriller 'Ice Cream Man' stellt Roth uns eine typische amerikanische Vorstadt vor, die in einen Alptraum von Chaos und Gewalt abtaucht. Der Grund für dieses Schreckensszenario? Ein vermeintlich harmloser Eisverkäufer, der Tod und Verderben verbreitet, indem er Süßwaren an Kinder verteilt, die sie in gnadenlose Mörder verwandeln. Obwohl das originale Drehbuch bereits vor zwanzig Jahren von Roth selbst verfasst wurde, hat seine frisch entdeckte Vaterrolle ihn dazu veranlasst, das Skript aus der Perspektive eines Elternteils neu zu interpretieren und zu überarbeiten.

In einem eindrucksvollen Gespräch mit 'Creative Screenwriting' offenbarte Roth: "Ich bin jetzt Vater einer 17 Monate alten Tochter. Obwohl ich das Drehbuch vor 20 Jahren geschrieben habe und damals schon über den gefährlichen Eisverkäufer und die mordenden Kinder nachdachte, gehe ich heute aus einer völlig anderen Perspektive an die Geschichte heran." Roth hat das Skript daher modifiziert, um es aus der Sicht eines Elternteils zu beleuchten, wobei der elementare Drang, sein eigenes Kind vor Gefahren zu schützen, im Mittelpunkt steht. Er bemerkt treffend, dass jedes Elternteil verzweifelt versucht, sein Kind zu schützen, doch letztendlich kann es dies nicht immer tun. Es ist die Rolle eines Elternteils, sein Kind auf die Welt vorzubereiten.

Auch Eltern, die ihren Kindern den Gebrauch von Bildschirmen strengstens untersagen und sie so vor den negativen Einflüssen der digitalen Welt beschützen wollen, können nicht alle potenziellen Gefahren abwenden: "Früher oder später wird meine Tochter zur Schule gehen. Dort wird jemand ein Display oder Smartphone haben. Irgendeine Idee wird sie erreichen." Roth glaubt fest daran, dass der Film 'Ice Cream Man' eine sehr primitiven Angst in uns weckt: Es geht um die Angst, dass etwas Vertrautes uns letztendlich schaden könnte. Der Eisverkäufer, eine Figur, die typischerweise als freundlich und harmlos wahrgenommen wird, bricht dieses Vertrauen auf grausamste Weise. Roth ist der Ansicht, dass die Gesellschaft generell dazu neigt, Menschen in Uniformen ein hohes Maß an Vertrauen entgegenzubringen. "Wenn genau diese Personen das Vertrauen missbrauchen, ist das besonders beängstigend", so der talentierte Filmemacher.

Roths 'Ice Cream Man' enthält typische Elemente eines klassischen Slasher-Films, spielt jedoch auch mit der "Verdrehung der Kindheit". Er fährt fort und erklärt, dass sein Film nicht nur einfache Szenen von Kindern darstellt, die wild um sich schießen. Es soll mehr als das sein. Es soll tiefer gehend und kreativer sein, eine düstere Umkehrung harmloser Kindheitserinnerungen darstellen. Es war Roths erklärtes Ziel, alltägliche Gegenstände aus der Schulwelt in erschreckende Waffen zu verwandeln: "Wir blicken auf gewöhnliche Schulmaterialen und verwandeln sie behutsam in tödliche Instrumente der Gewalt - genau die Gegenstände, die man im normalen Leben nie als Waffen sehen würde."

Quelle: BANG Media International

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