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Der renommierte Regisseur Steven Soderbergh plant die intensive Nutzung von Künstlicher Intelligenz in seinem bevorstehenden Kriegsepos

09.04.2026 - 12:00 Uhr

In seinem Streben, die Grenzen der filmischen Realität zu verschieben, plant Steven Soderbergh, ein hohes Volumen an Künstlicher Intelligenz für seinen neuesten Film über den Spanisch-Amerikanischen Krieg einzusetzen.

Innerhalb des Pantheons der Hollywood-Regisseure ist Soderbergh bekannt für sein Streben nach Innovation und seine Bereitschaft, neue Technologien und Methoden in seinen filmischen Prozessen einzuführen. Dies zeigt sich besonders in seinem aktuellen Projekt, einem ambitionierten Werk, das den historischen Konflikt von 1898 detailgetreu nachzeichnet.

Im Mittelpunkt seines neuen Films steht Wagner Moura, der talentierte brasilianische Schauspieler, der in der Hauptrolle besetzt ist. Gleichzeitig gab der Oscar-prämierte Soderbergh zu, dass er auf eine hohe Menge an computergestützter Technologie und insbesondere auf Künstliche Intelligenz angewiesen ist, um die Seeschlachten des Krieges mit einem hohen Grad an Realismus nachbilden zu können.

In einem ausführlichen Gespräch mit dem renommierten Magazin 'Filmmaker' wurde Soderbergh gefragt, wie er die im Film verwendeten Schiffe rekonstruieren würde. Seine Antwort war eindeutig: 'Viel Ki'. Soderbergh führte weiter aus: 'Es ist eine wirklich bemerkenswerte Geschichte, die noch niemand in seiner vollen Tiefe und Komplexität umgesetzt hat. Mit jedem Tag, der vergeht, gewinnt sie an Relevanz. Mein Hauptziel ist es nun, die Besetzung zu vervollständigen.' Neben Moura, so Soderbergh, werde er 'noch ein paar weitere Mitwirkende' benötigen. Zusätzlich zu dieser Aufgabe muss der 63-jährige Regisseur ein geeignetes Studio für die Realisierung des Filmprojekts finden. 'Zwei Studios haben bereits Interesse bekundet, aber letztendlich hängt alles davon ab, wie kosteneffizient ich das Projekt umsetzen kann', erklärte Soderbergh.

Trotz der Herausforderungen, die das Projekt mit sich bringt, zeigt sich Soderbergh zuversichtlich hinsichtlich des Erfolgs des Films. 'Wenn ich die richtige Besetzung zusammenstellen kann, wird dieses Projekt ein Must-See-Event im Kino, das das Publikum nicht verpassen will. Sie werden nicht zwei Monate warten wollen, bis der Film auf Streaming-Plattformen verfügbar ist', sagte er. Er erkannte jedoch an, dass es sich um eine 'seltsame Zeit' für die Filmproduktion handle.

In dem gleichen Interview sprach Soderbergh auch über seine anstehende Dokumentation über John Lennon und Yoko Ono, in der er ebenfalls Künstliche Intelligenz einsetzen wird. Die Arbeit an diesem Projekt beschrieb er als 'sehr unterhaltsam', aber auch als anspruchsvoll, da sie 'eine sehr genaue menschliche Kontrolle' erfordert. 'Die Ki war hilfreich, um thematisch surreale Bilder zu erzeugen, die eher in einem Traumraum als in einer realen Welt existieren', erklärte Soderbergh. Dieser Prozess bringe viel Spaß, fordere jedoch ein hohes Maß an Fachkenntnissen, fast vergleichbar mit einem Doktortitel in Literatur, um der Ki die richtigen Anweisungen zu geben.

Quelle: BANG Media International

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