Startseite » Film + TV » Film + TV News » Paul Feig: Ein Jahrzehnt nach dem Ghostbusters-Film ist er immer noch betroffen von der massiven Kritik

Paul Feig: Ein Jahrzehnt nach dem Ghostbusters-Film ist er immer noch betroffen von der massiven Kritik

25.06.2026 - 12:00 Uhr

Paul Feig, der Regisseur des 'Ghostbusters'-Films von 2016, gesteht bis heute Schwierigkeiten zu haben, 'ins Internet zu gehen', aufgrund der harten Kritik und der Ablehnung, die er für seinen Film erfahren musste.

Feig's Wiederauflage des klassischen Filmtitels beeindruckte mit einer Star-Besetzung unter der u.a. die Hollywood-Größen Melissa McCarthy, Kristen Wiig, Leslie Jones und Kate McKinnon zu finden waren. Der Regisseur gesteht, dass er anfangs zögerte, die populäre Filmreihe, welche er als 'heiliges Terrain der Komödie' betrachtet, neu aufzulegen. Im Rahmen des Nantucket Film Festival 2026 fragte die Moderatorin Ophira Eisenberg ihn, gemäß 'People', bezüglich des 'lächerlichen' Shitstorms, den er nach der Veröffentlichung des Films 2016 ausgelöst hatte. In einer sarkastischen Antwort beschrieb Feig diese Zeit als 'eine schöne Zeit'. Trotz seiner anfänglichen Bedenken, ob es überhaupt ratsam sei, einen 'Ghostbusters'-Film zu drehen, glaubte Feig, dass ein gänzlich weiblicher Cast funktionieren könnte. Er schlug vor: 'Wenn ich das Original neu interpretiere und mit all diesen brillanten Frauen zusammenarbeite, könnte das eine Möglichkeit sein, mich vom ersten Film zu distanzieren und dessen Erbe nicht zu zerbrechen, sondern vielmehr die ursprüngliche Idee aufzugreifen und sie neu zu beleben', erläuterte er seinen Beweggrund. Der mittlerweile 63-jährige Feig erachtete diese Idee als 'die beste Idee überhaupt'. Die Resonanz auf den Film, insbesondere die heftige Kritik, hat er jedoch nicht vorhersehen können. 'Was ich nicht bedacht hatte war, dass es zu so einer Art Blitzableiter werden würde - ich habe immer noch Schwierigkeiten, ins Internet zu gehen', gestand der Filmemacher. 'Es gibt immer noch Menschen, die mich regelrecht fertig machen.' Paul Feig gab zu, dass das Erscheinungsdatum des Films 'der schlimmstmögliche Zeitpunkt überhaupt' gewesen sei, weil Hillary Clinton und Donald Trump zu dieser Zeit im Präsidentschaftsrennen in den USA gegeneinander antraten. 'Das Ansehen dieses Films wurde auf unnötige Weise zu einer politischen Aussage. Die meisten Zuschauer dachten einfach: 'Ich möchte nur eine Komödie sehen. Ich möchte Spaß haben'', erklärte er das Phänomen. Trotz des massiven Gegenwinds und der Kritik, die Feig für seinen Film erfahren musste, bereut er nicht, diesen Film inszeniert zu haben. 'Ich bin sehr stolz darauf, aber es hat definitiv mehr Probleme in meiner Karriere verursacht, als ich gebraucht hätte', gab er ein.

Quelle: BANG Media International

Artikel teilen:

Mehr News zum Thema

Diese Seite teilen