Startseite » Film + TV » Film + TV News » James Holmes plädiert auf Unzurechnungsfähigkeit
James Holmes plädiert auf Unzurechnungsfähigkeit
08.05.2013 - 07:00 Uhr
James Holmes (25) versucht, der Todesstrafe zu entgehen.
Der junge Amerikaner steht vor Gericht, weil er bei der Premiere des neuen Batman-Films 'The Dark Knight Rises' am 20. Juli 2012 in einem Kino in Aurora, Colorado 12 Menschen getötet und 70 Menschen verletzt haben soll. Nun haben seine Anwälte bekannt gegeben, dass ihr Mandant in der bevorstehenden Anhörung am Montag, den 13. Mai aufgrund von Unzurechnungsfähigkeit auf nicht schuldig plädieren wird. Bisher hatte James nichts von Unzurechnungsfähigkeit gesagt, diese Änderung muss nun noch formell beantragt werden. Sollte der US-Bürger mit dieser Strategie Erfolg haben, wird ihm die Todesstrafe erspart bleiben. Stattdessen käme er lebenslang in Haft.
Allerdings muss das Team um Holmes erst einmal beweisen, dass er zum Zeitpunkt der Tat nicht zurechnungsfähig war. Dazu sind Untersuchungen in einem psychiatrischen Krankenhaus nötig.
Laut der Nachrichtenagentur 'Associated Press' hatten die Anwälte des Angeklagten noch im März einen Deal vorgeschlagen: James Holmes würde sich schuldig bekennen, wenn er statt der Todesstrafe eine lebenslange Haftstrafe erhalten würde. Die Staatsanwaltschaft lehnte dies ab.
Artikel teilen:
Mehr News zum Thema
- Hoffnungen auf Oscar-Nominierung: Regisseurin von The Substance plädiert für Anerkennung des Horrorfilm-Genres
- Silvester-Vorfall: Rod Stewart plädiert auf nicht schuldig
- Sandra Hüller plädiert für Frauenquote auf Filmfestspielen
- Shailene Woodley: Sie plädiert auf nicht schuldig
- Michael Jace: Er plädiert auf nicht schuldig
- Lindsay Lohan plädiert auf nicht schuldig