Startseite » Film + TV » Film + TV News » Ein detailliertes Porträt: Hannah Waddingham und ihre Leidenschaft für starke Frauenrollen
Ein detailliertes Porträt: Hannah Waddingham und ihre Leidenschaft für starke Frauenrollen
06.07.2026 - 15:00 Uhr
Hannah Waddingham ist bekannt für ihre eindrucksvollen Darbietungen starker Frauenfiguren, allerdings sieht sie sich keineswegs in der Rolle des nächsten James Bond.
Diese Aussage mag aufgrund der gegenwärtigen Debatte um die Geschlechtervielfalt in Hollywood überraschen, aber Waddingham bleibt in ihrer Meinung beständig.
Mit 51 Jahren hat die talentierte Schauspielerin in den letzten Jahren erhebliche Erfolge gefeiert und öffnete vor kurzem ihr Herz gegenüber 'People' bezüglich ihrer besonderen Vorliebe für unabhängige und selbstbewusste Frauenrollen. Waddingham, dessen internationale Bekanntheit durch die Darstellung der Rebecca Welton in der hochgelobten Apple-Comedyserie 'Ted Lasso' exponentiell gestiegen ist, sagte: "Es ist ihre Wahrheit, das, was sie im Stillen ausmacht. Genau das fesselt mich zuerst." Sie erläuterte ihre Charakterisierung von Frauenfiguren weiter und erklärte, dass sie vor allem daran interessiert sei, "wer diese Figuren sind, wenn sie allein sind: ihre kleinen Schwächen, ihre Ängste und ihre Hoffnungen, die sie mit sich selbst ausmachen."
Obwohl Waddingham eine Vorliebe für das Darstellen starker Charaktere hat, machte sie deutlich, dass sie kein Interesse daran hat, Daniel Craig als James Bond nachzufolgen. Sie ist fest davon überzeugt, dass die Rolle des weltberühmten Geheimagenten - eine ikonische Rolle, die bereits von solchen Filmgrößen wie Pierce Brosnan, Timothy Dalton, Sean Connery und Roger Moore gespielt wurde - besser in den Händen eines männlichen Darstellers liegt. Indem sie konsequent ihre Überzeugungen zum Ausdruck brachte, fügte sie hinzu: "Eine Frau muss James Bond nicht spielen. Wir haben andere Geschichten zu erzählen."
Waddingham ist nicht die einzige Schauspielerin, die Spekulationen über die Übernahme der ikonischen Bond-Rolle zurückweist. Der 36-jährige Schauspieler Taron Egerton, der seit einiger Zeit als möglicher Nachfolger von Daniel Craig gehandelt wird, hat ähnliche Behauptungen verneint. Er beschrieb sich selbst als zu "chaotisch" für die Rolle. Auf die Frage, ob er sich als James Bond vorstellen könne, sagte er gegenüber 'Collider': "Ich glaube nicht, dass ich die richtige Wahl wäre. Ich bin dafür einfach zu chaotisch. Ich liebe James Bond wirklich, besonders Daniel Craigs Zeit in der Rolle. Aber ich glaube nicht, dass ich gut darin wäre. Es gibt so viele tolle, jüngere Schauspieler, die das hervorragend machen würden. Bei mir wäre die Rolle wahrscheinlich verschwendet."
Egerton merkt zusätzlich an, dass die Leitung des Bond-Franchise eine unglaubliche Herausforderung darstellt. Er deutet an, dass die enormen Projektgröße möglicherweise nicht zu ihm passen würde. Der Schauspieler, der 2019 Elton John im Film 'Rocketman' verkörperte, erklärte: "Das heißt nicht, dass ich keine Ziele oder Pläne habe oder dass mich kommerziellere Projekte grundsätzlich nicht interessieren würden, natürlich tun sie das. Im Moment meines Lebens folge ich allerdings eher Projekten, die mich kreativ besonders ansprechen. Das wird sicher nicht für immer so bleiben. Aber James Bond ist eine riesige Verpflichtung. Und soweit ich weiß, hat mich ohnehin niemand gefragt."
Quelle: BANG Media International
Artikel teilen:
Mehr News zum Thema
- Die hochgelobte Schauspielerin Hannah Waddingham äußert sich begeistert über ihre Zusammenarbeit mit Hollywood-Ikone Tom Cruise
- Hannah Waddingham und Tony Hale treten dem Cast von Hocus Pocus 2 bei
- Emilia Clarke: frustriert von starke Frauenrollen-Bezeichnung
- Patricia Arquette: Starke Mutter, starke Tochter
- Kanye West: ein Porträt für Kim Kardashian
- Shania Twain: Vierzig Jahre nach ihrem Debüt ist ihr siebtes Studioalbum fast fertig, ein lebendiges Porträt ihrer Kreativität und Reife