Startseite » Film + TV » Film + TV News » Edgar Wright bleibt optimistisch: Er ist überzeugt, dass The Running Man über die Zeit hinweg eine treue Fangemeinde aufbauen wird

Edgar Wright bleibt optimistisch: Er ist überzeugt, dass The Running Man über die Zeit hinweg eine treue Fangemeinde aufbauen wird

11.04.2026 - 11:00 Uhr

Edgar Wright, der renommierte Regisseur, der bereits eine Anzahl von erfolgreichen Filmen realisiert hat, hat trotz enttäuschender Anfangsergebnisse seinen Optimismus bezüglich seines neuesten Werkes 'The Running Man' bewahrt.

Wright glaubt fest an das Potenzial seines Films, im Laufe der Zeit eine größere Anerkennung und eine treue Fangemeinde aufzubauen.
Das Actionfilm-Remake, das von dem gerade 51 Jahre alt gewordenen Regisseur geschaffen wurde, konnte bei seiner Veröffentlichung im letzten Jahr leider nicht die erhofften Erfolge an den Kinokassen verzeichnen. Trotz dieser anfänglichen Rückschläge ist Edgar Wright überzeugt, dass die Eroberung des Publikums ein gradueller Prozess ist, wie er bereits mit seinem Film 'Scott Pilgrim gegen den Rest der Welt' aus dem Jahr 2010 auf beeindruckende Weise bewiesen hat.

Wright wurde vom 'Empire'-Magazin gefragt, ob er glaubt, dass 'The Running Man' jetzt, nachdem der Film auf DVD erhältlich ist, sein Publikum finden könnte. Er antwortete daraufhin: 'Das ist natürlich die Hoffnung. Bei einem Remake balanciert man auf einem schmalen Grat. Es ist ein sehr schwieriges Unterfangen, denn einerseits gibt es Menschen, die das Original geliebt haben und sich vielleicht fragen, warum es nicht mehr so ist.' Er fügt hinzu, dass ein anderer Teil des Publikums sich wünsche, das Remake 'wäre so kompromisslos und nihilistisch wie das Buch'. Und dann gibt es noch die Menschen, die den Film 'einfach so akzeptieren, wie er ist'.

Edgar Wright, bekannt für seine Regiearbeit bei 'Hot Fuz', merkte auch an, dass er sich schon einmal in einer ähnlichen Situation befunden hat. Er erinnerte daran, dass auch 'Scott Pilgrim' anfangs an den Kinokassen enttäuschte, über die Zeit jedoch zum Kultfilm avancierte und sogar einen festen Platz im Filmkatalog von Universal ergattert hat. Wright spricht auch von der veränderten Wahrnehmung seiner Science-Fiction-Komödie 'The World's End' im Laufe der Zeit. 'Es passiert oft, dass Zuschauer den Film erst wirklich verstehen, wenn sie 40 sind und sagen: 'Ah, jetzt ergibt das Sinn!', beschreibt Wright. 'Wenn sie ihre Midlife-Crisis erleben, trifft der Film sie auf eine ganz andere Weise.'

'The Running Man', mit Glen Powell in der Hauptrolle als Ben Richards, spielte bei seinem Kinostart im November weltweit nur 69 Millionen Dollar ein. Trotz dieses eher bescheidenen Ergebnisses bleibt Wright optimistisch und sieht für den Film 'ein Leben über das Eröffnungswochenende hinaus'. Der britische Regisseur erklärte entschlossen: 'Da ich das schon erlebt habe, glaube ich nicht daran, dass das Schicksal eines Films vollständig in den ersten 72 Stunden entschieden wird.' Einspielergebnisse seien schließlich keine Fußballresultate. 'Ich bin stolz auf den Film', betonte Wright. 'Es gibt viel darüber zu sagen, und er hat ein Leben über das Startwochenende hinaus.'

Quelle: BANG Media International

Artikel teilen:

Mehr News zum Thema

Film + TV Newsticker
Diese Seite teilen