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Regisseur Gareth Edwards und seine faszinierenden Gedanken zum Einfluss von Ki auf die Filmindustrie
29.05.2026 - 19:00 Uhr
Gareth Edwards, bekannt für seine revolutionäre Herangehensweise an Filmemachen, ist hochgespannt auf die zukünftigen Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz (Ki) auf die Filmwelt.
Der brillante Regisseur von 'Jurassic World Rebirth' betrachtet die aufkommende Technologie positiv und zieht Parallelen zur Einführung von Computer Generated Imagery (Cgi) Effekten in den 90er Jahren, die damals eine ganz neue Dimension des filmischen Geschichtenerzählens eröffnete.
Während seiner Anwesenheit auf Amazons 'Ai on the Lot'-Veranstaltung in Culver City am Donnerstag, den 28. Mai, teilte Edwards seine Meinung und sprach sich für die Technologie aus. In einem aufschlussreichen Diskurs sagte er: "Ich sehe keinen Grund, warum man sich als Filmemacher nicht für dieses Thema interessieren sollte. Es ist ganz offensichtlich ein Werkzeug, das irgendwann auf einer Stufe mit der Kamera stehen könnte. Es wird besser werden als Cgi. Ich freue mich darauf - und ich hoffe, ihr auch."
Darüber hinaus verriet Edwards, dass er fasziniert ist von der Idee, einen Hybridfilm mit generativer Ki zu schaffen. Er hat jedoch noch nicht mit der Umsetzung begonnen, da sich die Technologie in einem solch rasanten Tempo weiterentwickelt. Edwards erklärte seine Gedanken dazu wie folgt: "Es fühlt sich so an, als würde sich das alles alle drei Monate verändern. Es ist, als müssten wir den gesamten Plan in sechs Monaten nochmal neu bewerten, weil es dann vielleicht schon eine komplett andere Reihe von Werkzeugen gibt. Dinge, die vor drei oder sechs Monaten noch unmöglich waren, sind jetzt teilweise schon möglich."
Der vielseitige Filmemacher ist der festen Überzeugung, dass generative Ki ein hervorragendes Werkzeug sein kann, um Ideen zu strukturieren. Sie könne allerdings nicht die emotionale Tiefe und Komplexität menschlicher Geschichten ersetzen. "Sie hat überhaupt keinen Geschmack. Aber sie ist ein verdammtes Genie darin, dir zu helfen", so der 'Rogue One: A Star Wars Story'-Filmemacher.
Edwards Kommentare bilden einen interessanten Gegensatz zu den Ansichten des legendären Regisseurs Steven Spielberg. Spielberg, dessen beachtliche Werke wie 'Der weiße Hai', 'Jurassic Park', 'Schindlers Liste' und 'Der Soldat James Ryan' das Publikum weltweit begeistert haben, äußerte sich skeptisch über den Einsatz von Ki in der Filmbranche. In dem 'Imo'- Podcast sprach er seine Bedenken aus: "Was ich an Ki nicht mag, ist der Moment, in dem sie eine Position einnimmt. Wenn an einem Autorentisch sechs Autoren sitzen, ein Platz frei ist und vor diesem leeren Stuhl ein Computer steht, der dann praktisch der siebte Autor ist."
Quelle: BANG Media International
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