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Chris Pratt überzeugte Regisseur Timur Bekmambetov, ihn für seine Rolle in Mercy in einen Henkersstuhl zu fesseln

20.01.2026 - 11:00 Uhr

Der international bekannte Hollywood-Star Chris Pratt ging einen Schritt weiter, um für seine Rolle in dem Science-Fiction-Action-Thriller 'Mercy' eine authentische Darstellung auf die Leinwand zu bringen.

Ungewöhnlicherweise bat Pratt darum, während der Produktion des Filmes in einem echten Henkersstuhl eingeschlossen zu werden.


In dem nervenaufreibenden Thriller spielt Pratt den Mordermittler Chris Raven, einen Mann, der in einem Rennen gegen die Zeit versucht, seine Unschuld zu beweisen. Nach dem schockierenden Vorwurf, seine eigene Frau ermordet zu haben, hat er nur 90 Minuten, um das Gegenteil zu beweisen. In diesem komplexen Fall entsteht die zusätzliche Herausforderung, dass das Urteil über ihn von der künstlichen Intelligenz Maddox gefällt wird, die von der faszinierenden Rebecca Ferguson zum Leben erweckt wird.


Pratt bezog sich auf seine einzigartige Anfrage an den Regisseur Timur Bekmambetov und erklärte, dass er sich während der Dreharbeiten an den Stuhl geschnallt halten wollte, um seiner Performance mehr Sinn und Glaubwürdigkeit zu verleihen. In einem Interview mit 'Bbc News', erklärte er seine Entscheidung: "Ich dachte, das würde der Performance helfen und Gefühle von Klaustrophobie und Eingesperrtsein verstärken. Ich habe geschwitzt, und wenn mein Gesicht gejuckt hat, konnte ich mich nicht kratzen, und ich konnte nicht aufstehen."


'Mercy' stellt zweifelsohne einen stärkeren Kontrast zu den typischen Charakteren dar, die Pratt in der Vergangenheit gespielt hat; dennoch hat er die Herausforderung angenommen, sich als vielseitiger Schauspieler weiter zu entwickeln. Bekannt aus Filmen wie 'Guardians of the Galaxy', erklärte der engagierte Darsteller: "Ich bin immer scharf darauf, neue Dinge auszuprobieren, auf unterschiedliche Weise gefordert zu werden und dem Publikum vielleicht etwas zu zeigen, das es nicht von mir erwartet. Ich konnte mich nicht auf das verlassen, was ich sonst gerne in Rollen einbringe - dieses leicht Alberne und Unbedarfte. Das hier ist ernst."


Pratt gab außerdem interessante Einblicke in den Dreh von Szenen mit seiner Co-Star, Rebecca Ferguson. Er beschrieb, dass er bei der Aufnahme mehrere Meter über dem Boden im Henkersstuhl verharrte und seinen Co-Star während der gesamten Sequenz nicht sehen konnte. "Rebecca war da. Ich habe ihre Stimme gehört, aber sie war nicht mit mir am Set. Also ganz allein in dieser großen Box isoliert zu sein, war eine wirklich tolle Herausforderung", schilderte er.


Im abschließenden Fazit des Interviews bewertete Pratt dieses Projekt als "erfüllender" im Vergleich zu seinen bisherigen Filmprojekten. "Diese großen Blockbuster sind großartig anzusehen. Aber sie zu drehen, kann sehr mühsam sein, weil man einen ganzen Tag lang etwas macht, das vielleicht 15 Sekunden auf der Leinwand zu sehen ist", betonte der talentierte 46-jährige Schauspieler.

Quelle: BANG Media International

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