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Bei ihrem ersten Film konnte Sadie Sink noch keinen Fuß vor den anderen setzen
29.12.2025 - 11:00 Uhr
Bei den Dreharbeiten zu ihrem ersten Kinofilm war Sadie Sink ein völliger Neuling und musste sich den Umständen entsprechend verhalten.
Die talentierte Schauspielerin, bekannt aus der mega-populären Netflix-Serie 'Stranger Things', erzählt aus ihrer Vergangenheit und gibt zu, dass sie bei ihrem ersten Filmdreh buchstäblich keinen Schimmer hatte, was sie da eigentlich tat.
Die heute 23-Jährige hatte in ihrer Kindheit intensiv im Bereich Theater gearbeitet und sich eine fundamentale Ausbildung in der Schauspielerei angeeignet. Als sie jedoch 2016 mit erst 14 Jahren ihre erste Rolle im Film 'Chuck', einem Sportdrama an der Seite von Naomi Watts, ergatterte, fühlte sie sich komplett überfordert und ihrer Aufgabe nicht gewachsen. Im Rahmen eines Interviews mit dem australischen 'Elle'-Magazin sprach sie offen über die Herausforderungen und Schwierigkeiten jener Zeit. "Meine ganze Ausbildung bis zu diesem Zeitpunkt war ausschließlich auf das Theaterspielen ausgerichtet. Ich hatte nie einen Kurs oder Workshop zum Thema 'Schauspielern vor der Kamera' besucht. Als am Set Fachbegriffe wie 'Rolling!' gefallen sind, konnte ich damit überhaupt nichts anfangen", sagte sie.
Sink gestand ein, dass sie sich zunächst wie ein Fisch auf dem Trockenen gefühlt habe. "Alles war so fremd und es wurde auch nichts erklärt. Daher musste ich einfach so tun, als ob ich Bescheid wüsste", meinte sie offen. Trotz ihrer wenigen und "begrenzten" Erfahrungen vor der Filmkamera kam die Rolle der Max Mayfield in 'Stranger Things' für sie wie gerufen. Trotz der Größe und Bedeutung des Projekts, hatte sie dieses 'Das schaffe ich'-Gefühl. "Meine Erfahrung im Filmbereich war bis dahin recht mager, aber mit 'Stranger Things' fühlte sich alles stimmig und richtig an. Es war das größte Projekt, für das ich jemals vorgesprochen hatte, aber ich hatte einfach dieses unbeschreibliche Gefühl, dass es klappen würde", schilderte sie.
Die junge Schauspielerin ist außerordentlich dankbar, dass sie und ihre Kollegen zwischen den Dreharbeiten zu den 'Stranger Things'-Staffeln die Chance hatten, an anderen Projekten mitzuwirken. Sink betonte, dass diese Gelegenheiten ihr dabei geholfen hätten, ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten zu verbessern und ihre Performance für die Rolle der Max weiterzuentwickeln. "Diese Freiräume waren so wichtig. Alles, was ich außerhalb von 'Stranger Things' getan habe, hat mir in meiner Entwicklung als Schauspielerin enorm geholfen. Zur nächsten Staffel kam ich dann jeweils mit neuen Fähigkeiten zurück", erinnerte sie sich.
Egal wie viel Sadie Sink außerhalb von 'Stranger Things' gemacht hat, ihr fiel es nie schwer, wieder in die Rolle der frechen Max zu schlüpfen. 'Max ist inzwischen ein fester Bestandteil meines Lebens geworden', betonte sie. "Weil ich die Figur in so jungen Jahren erschaffen habe und zum Leben erweckt habe, fühlt sie sich nicht anders an als mein eigenes Selbst. Sie ist jetzt tief in meinem Inneren verwurzelt und daher fällt es mir sehr leicht, von Staffel zu Staffel immer wieder zu ihr zurückzukehren."
Quelle: BANG Media International
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