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Mick Jagger, ein legendärer Rockstar, spricht offen über die dauerhaften psychischen Auswirkungen des Ruhms
14.07.2026 - 19:00 Uhr
Mick Jagger, Frontmann der Rockband Rolling Stones, ist bekannt für seine charismatische Bühnenpräsenz und seinen extravagenten Lebensstil.
Nun hat er sich in einem seltenen offenen Gespräch über die dunklen Aspekte seiner langjährigen Berühmtheit geäußert. Jagger, der über Jahrzehnte hinweg auf den größten Konzertbühnen weltweit performt hat, spricht von Dissoziation, überindulgiertem Ego und lang anhaltenden emotionalen Belastungen, denen er sich stellen musste. Der greifende Einfluss seines Ruhms hat Jagger auf eine Weise geformt und geprägt, die nur wenige Menschen jemals erleben werden.
In einem offenherzigen Gespräch mit der 'New York Times', bemerkte er: "Natürlich ist das nicht normal. Es ist nicht wie das Leben der meisten Menschen. Es beeinflusst einen. Man kann sich von anderen Menschen entfremden."
Der 82-jährige Rock-Star hat in den vergangenen Jahrzehnten einen außergewöhnlichen Lebensstil geführt, der zum Scheinwerferlicht und den Glitzern und Glamour des Showbusiness gehören. Diese Art von Leben zieht es oft mit sich, dass Künstler in einer Art Blase des Unterhaltungsgeschäfts leben und schließlich immer weniger Kontakt zu Menschen außerhalb dieser Welt haben: "Viele Menschen im Showbusiness nur mit anderen Menschen aus dem Showbusiness Zeit verbringen, weil sie etwas gemeinsam haben ... und dadurch entfernt man sich von dem, was viele als 'echtes Leben' bezeichnen würden."
Angesprochen auf seine Strategien, mit den Herausforderungen seines Prominenten-Daseins umzugehen und geerdet zu bleiben, zeigte Jagger, dass die Lösung in einfachen Alltagsdingen liegen kann. "Man geht allein auf die Straße, macht ganz normale Dinge und kauft sich die 'New York Times'", erzählte er.
Trotzdem betonte Mick, dass auch solche alltäglichen Routinehandlungen nur temporäre Erleichterungen bieten. "Trotzdem ist das nur vorübergehend, weil der eigentliche psychische Zustand dauerhaft geschädigt ist", sagte er. Besonders die Zeit zwischen dem frühen Erwachsenenalter und den frühen Dreißigern ist für aufstrebende Stars eine extrem schwierige Phase. Wie Mick ausführte, ist dieses Lebensabschnitt oft ein enormer Ego-Trip, für den man ein starkes Ego braucht: "Für Menschen in diesem Geschäft ist das eine sehr harte Zeit, weil es ein riesiger Ego-Trip ist - und man braucht ein enormes Ego, um das zu machen." Wer in diesem Geschäft kein starkes Selbstwertgefühl hat, kann schnell auf der Strecke bleiben. Jagger argumentierte, dass man in solchen Fällen oft gezwungen ist, "eine völlig andere Persönlichkeit zu erschaffen".
Auch der 'Satisfaction'-Künstler selbst hat eine Bühnenfigur ins Leben gerufen, die nicht seinem wahren Ich entspricht. "Natürlich bin ich im echten Leben nicht wie meine Bühnenfigur ... Sie ist eine stark überzeichnete Version von mir. Diese dominante, laute, egozentrische Person - so bin ich eigentlich nicht", erklärte Mick, der darauf hinweist, dass die Kluft zwischen dem öffentlichen Image und der privaten Realität eine weitere Herausforderung im Umgang mit Ruhm darstellen kann.
Quelle: BANG Media International
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