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Frank Ferrer über Axl Rose: Er ist kein einschüchternder oder unfreundlicher Charakter
13.07.2026 - 12:00 Uhr
Frank Ferrer, der ehemalige Schlagzeuger der weltberühmten Rockband Guns N' Roses, hat kürzlich seinen Standpunkt zu dem umstrittenen und oft missverstandenen Bild seines ehemaligen Bandkollegen Axl Rose dargelegt.
In einem kürzlich geführten Interview mit dem renommierten Musikmagazin 'Rolling Stone' äußerte der 60-jährige, in der Musikwelt äußerst respektierte Musiker, seine Meinung über die häufig negativen Darstellungen von Rose in den Medien und in der öffentlichen Wahrnehmung.
Ferrer, der eine beeindruckende 19-jährige Karriere beim legendären Rock-Ensemble genoss, von 2006 bis 2025, und damit der längste amtierende Schlagzeuger in der Geschichte von Guns N' Roses war, zeichnete ein völlig anderes Bild von Rose. Anstatt ihn als den "furchteinflößenden und gemeinen Typen" darzustellen, wurde der Frontmann von der öffentlichen Meinung oft gezeichnet. Ferrer betonte, dass Rose stattdessen eher eine warmherzige, humorvolle und besorgte Person ist. Er äußerte hierzu: "Ich glaube, die Welt hält ihn für einen einschüchternden, gemeinen Menschen. Aber das Gegenteil ist der Fall. Er kann mit Idioten nichts anfangen - und das stößt manchen vielleicht vor den Kopf. Aber er ist großzügig, unglaublich witzig und macht sich ständig Sorgen um uns."
Ferrer erwähnte zudem, dass er sich insgeheim wünscht, dass mehr Menschen die Möglichkeit hätten, Rose auf die Weise kennenzulernen, wie er ihn kennt. Der Schlagzeuger hielt an seinem Standpunkt fest und legte großen Wert darauf, zu betonen, dass Axl Rose in erster Linie ein "großartiger Musiker, ein großartiger Sänger und vor allem ein guter Mensch" ist.
Während des Interviews hervorgehoben wurde auch Rose's Zustand bei Live-Auftritten. Trotz des enormen Drucks, den er erlebt, liefert Rose immer auf der Bühne. Ferrer erklärte: "Er gibt dort draußen alles, damit jede Show großartig klingt und großartig wird. Er steht unter enormem Druck, aber er liefert immer ab. Selbst wenn man dachte: 'Heute fühle ich mich eigentlich gar nicht so gut', kam er auf die Bühne, fing an zu singen und verwandelte sich gefühlt in den Hulk. [...] Er liebt es, dem Publikum eine großartige Show zu bieten. Und wir mussten diesem Anspruch gerecht werden."
Diese aufrichtigen Aussagen stammen von Ferrer, nachdem er im März 2025 seine musikalische Beziehung mit Guns N' Roses beendet hatte. Damals betonte die Band, dass der Abschied in aller Freundschaft stattgefunden habe. Seither kann Ferrer mehr Zeit zu Hause verbringen, was er nach eigenen Aussagen sehr genießt. "Ich kann jetzt etwas mehr Zeit zu Hause verbringen, zumindest ein bisschen mehr. Trotzdem versuche ich, beschäftigt zu bleiben. Es ist so zirka fünfzig zu fünfzig."
Quelle: BANG Media International
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