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Die beharrliche Bemühung von Mick Jaggers Tochter, die Rolling Stones zum Glastonbury-Festival zu holen: Eine zehnjährige Überzeugungsarbeit

13.07.2026 - 09:00 Uhr

Lizzy Jagger, die Tochter des Rolling Stones-Frontmann Mick Jagger, beging eine aufregende und unbeugsame Jagd nach der Event-Organisatorin Emily Eavis.

Ihr Ziel: Die Rolling Stones auf das legendäre Glastonbury Festival zu bringen. In einer bemerkenswerten Überzeugungsarbeit, die mehr als ein Jahrzehnt dauerte, bemühte sich Lizzy unermüdlich um die Teilnahme ihrer Vaters Band an dem prestigeträchtigen britischen Musikfestival.

Zu unserem Verständnis ist die Kultband Rolling Stones erst 2013 zum ersten Mal bei dem britischen Festival in Erscheinung getreten. Allerdings kam dies nicht ohne den eindrucksvollen und beharrlichen Einsatz von Lizzy Jagger, die enthüllte, dass sie eine Dekade lang aktiv dafür gekämpft hatte, ihren berühmten Vater und seine Mitmusiker auf die Bühne des Festivals in Worthy Farm zu bringen. Die Veranstalter hatten zunächst Bedenken, ob die Band das Angebot überhaupt annehmen würde, unter anderem wegen der vergleichsweise geringen Gage.

Lizzy erörterte in ihrem Beitrag für die 'Sunday Times' die enge Verbindung zu ihrer jüngeren Schwester Georgia Jagger. Sie schrieb: "Georgia zog mit gerade einmal 18 Jahren nach New York, um bei mir zu leben. Jahre später lebten wir beide in Los Angeles, und inzwischen bin ich ihr wieder nach London gefolgt." Trotz der ständigen Ortswechsel und der damit einhergehenden Trennungen, seien die beiden Schwestern stets für große Anlässe wie Glastonbury zusammengekommen.

"2013 waren wir beide vor Ort, als die Rolling Stones auftraten, und es war ein unvergessliches Erlebnis", berichtete die inzwischen 42-Jährige Lizzy. "Ich habe buchstäblich zehn Jahre lang versucht, das Festival dazu zu bewegen, die Stones zu engagieren. Emily Eavis musste ich regelrecht verfolgen. Es war ein allgemeiner Glaube seitens des Festivals, dass die Band aufgrund des niedrigen Löhns überhaupt nicht interessiert wäre."

Zu Beginn des Konzerts beobachteten die Schwestern die Darbietung von der Seite der Bühne aus. Jedoch blieben sie nicht lange in diesem exklusiven Bereich, denn sie zogen es vor, die atmosphäre Festival-Atmosphäre aus dem Publikum zu erleben. Lizzy schilderte diesen Moment: "Georgia und ich schauten uns den Beginn dessen, was eine denkwürdige Show werden sollte, gemeinsam von der Bühnenseite aus an. Dann sahen wir uns an und sagten: 'Es fühlt sich irgendwie komisch an, das Glastonbury-Erlebnis von hier aus zu haben.' Also gingen wir mitten in die feiernde Menge und hatten eine richtig gute Zeit."

Es ist bekannt, dass Mick Jagger acht Kinder mit fünf verschiedenen Frauen hat. Dazu gehören auch sechs Enkelkinder und drei Urenkel. Angesichts dieser vielseitigen und umfangreichen Familie stimmte Lizzy zu, dass Familientreffen manchmal ziemlich chaotisch sein können. "Wir sind insgesamt acht Geschwister mit demselben Vater. Meist treffen wir uns entweder zu Dads Geburtstag oder über Weihnachten und Neujahr in seinem Haus auf Mustique", erzählte sie. Trotz der möglichen Unordnung und des Chaos während solcher Zusammenkünfte, betonte Lizzy, dass es immer eine unterhaltsame und denkwürdige Zeit für alle ist.

Quelle: BANG Media International

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