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Justin Hawkins erhebt erneut kritische Vorwürfe gegen den britischen Alternative-Musiker Yungblud

31.12.2025 - 09:00 Uhr

In einem Interview mit dem renommierten 'Classic Rock'-Magazin teilt Hawkins seine Sorge, dass die Musikindustrie 'in Schwierigkeiten' geraten könnte, wenn Yungblud die zukünftige Richtung des Rockgenres bestimmen würde.

Die Kontroverse zwischen den beiden Musikern begann, als Hawkins die Hommage von Yungblud an die verstorbene Rocklegende Ozzy Osbourne während der MTV Video Music Awards (Vmas) öffentlich in Frage stellte.

Ungeachtet der Reaktionen und der Auswirkungen auf seine öffentliche Wahrnehmung steht Hawkins zu seiner Meinung über Yungbluds Einsatz von Autotune, einem Gerät, das zum Korrigieren von Gesangsstimmen eingesetzt wird. Er betonte aber, dass er den Vorfall nicht als 'Streit' oder 'Zoff' sehen möchte. In dem Interview äußerte er folgende Worte: 'Ich sehe das nicht als Zoff. Wir haben alles gesagt, was wir über die Vmas sagen wollten, und in gewisser Weise war das zynisch, unerquicklich und ein bisschen sch****. Aber dieses 'ein bisschen sch****' bezieht sich auf das Autotune, das in Echtzeit eingesetzt wurde.'

Neben seiner Kritik an der Verwendung von Autotune äußerte sich der mittlerweile 50-jährige Hawkins besorgt über den Einfluss von Musicaltheater und Disney auf die zukünftige Ausrichtung des Rockgenres. 'Wenn die Zukunft des Rock Autotune braucht, um einen Song zu tragen, dann haben wir ein Problem', warnte er. 'Und wenn die Zukunft des Rock aus Musicaltheater und Disney kommt - wenn das Ozzys Erbe sein soll, dann sind wir in Schwierigkeiten.'

Hawkins betonte, dass seine Band positioniert habe und kein weiterer Kommentar notwendig sei. 'Der einzige Grund, warum daraus eine anhaltende Fehde geworden ist und er zurückkam mit: 'Oh, die sind verbittert und neidisch', ist, dass sie wissen, dass wir recht haben. Eigentlich ist das ziemlich traurig', erklärte er.

Yungblud seinerseits reagierte auf die Kritik und beschuldigte die 'verbitterten und neidischen' Rockstars, die seine Osbourne-Ehrung bei den MTV Vmas angegriffen hatten, sich in eine Unterhaltung einzumischen, 'um selbst irgendwie relevant zu bleiben, auf dem Rücken davon, dass wir einen der größten Rockstars geehrt haben, der je gelebt hat.' Er tat dies während eines Auftritts im Podcast 'Trying Not To Die' des Osbourne-Sprosses Jack Osbourne.

Yungblud, der bei der Osbourne-Tribut-Performance gemeinsam mit Nuno Bettencourt von Extreme und den Aerosmith-Mitgliedern Steven Tyler und Joe Perry auf der Bühne gestanden hatte, verteidigte seinen Beitrag zum Gedenken an den im Juli im Alter von 76 Jahren verstorbenen Black Sabbath-Frontmann. Dabei betonte er die Bedeutung der gegenseitigen Wertschätzung in der Rockszene - eine Meinung, die offensichtlich nicht allen seiner Kollegen teilen.

Quelle: BANG Media International

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