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Black Sabbath-Legende Tony Iommi spricht darüber, warum er ein finales Album mit der Originalbesetzung der Band ablehnte: Details zu Enthusiasmus, Musikproduktion und dem späten Ozzy Osbourne

15.09.2026 - 12:00 Uhr

Tony Iommi, der gefeierte und geschätzte Gitarrist der legendären Heavy-Metal-Band Black Sabbath, hat sich zu einer potenziellen Reunion der Originalbesetzung der Band und einem damit einhergehenden Album geäußert.

Trotz vorgelegter Pläne und massiver Begeisterung hat der 78-jährige Iommi diese Möglichkeit letztendlich jedoch abgelehnt.

Der renommierte Musikproduzent Andrew Watt, der in der Vergangenheit bereits die letzten Soloalben von Ozzy Osbourne, 'Ordinary Man' und 'Patient Number 9', produziert hatte, war stark an dieser einzigartigen Idee interessiert. Er wollte noch vor dem Tod von Ozzy Osbourne im Juli 2025 ein neues Black Sabbath-Album mit ihm, Ozzy, Bassist Geezer Butler und Schlagzeuger Bill Ward aufnehmen. In einem Gespräch mit dem renommierten 'Classic Rock'-Magazin erklärte Iommi: "Ich hatte Andrew Watt kennengelernt, als er Ozzy produzierte. Er war sehr enthusiasmiert und ein bisschen zu begeistert."

Iommi zufolge war der Hauptgrund für seine Ablehnung jedoch die Vorstellung, erneut ein Album aufzunehmen, nachdem Black Sabbath mit '13' bereits im Jahr 2013 ihr 19. und letztes gemeinsames Studioalbum auf den Markt gebracht hatte: "Er [Watt] wusste außerdem nicht, wie es ist, mit der ursprünglichen Besetzung von Sabbath zu arbeiten, mit Bill zu arbeiten. Nachdem wir bereits '13' gemacht hatten, entstand in mir ein Unbehagen bei der Vorstellung: 'Jetzt kommt noch ein weiteres Album'."

Obwohl die ursprüngliche Besetzung von Black Sabbath nicht für ein weiteres Studioalbum zusammenkam, gab es doch noch eine Zusammenkunft der ursprünglichen Mitglieder zur Freude der Fans weltweit. Das Quartett spielte im Juli 2025 bei der Veranstaltung 'Back to the Beginning' zusammen, die gleichzeitig ihr Abschiedskonzert darstellte.

Das Konzert war eine einmalige Benefizveranstaltung und fand im Villa Park im Stadtteil Aston in Birmingham statt und war gleichzeitig der letzte gemeinsame Auftritt der Musiker mit Ozzy Osbourne. Der sogenannte "Prince of Darkness" verstarb nur 17 Tage nach diesem ergreifenden Konzert. Tony Iommi enthüllte kürzlich, dass ihm der Sänger nur wenige Stunden vor seinem Tod gesagt hatte, er fühle sich "müde und wirklich erschöpft". Verständnisvoll reagierte Tony auf diese Aussage, indem er sagte, dass diese Gefühle angesichts des enormen Stresses und Drucks der letzten Zeit verständlich seien. "Und am nächsten Tag war er weg", beschrieb Iommi diese tragischen Ereignisse in einem Interview im 'Loudwire Nights'-Podcast. Mit schwerem Herzen fügte er hinzu: "Es fühlt sich immer noch so an, als wäre er da."

Quelle: BANG Media International

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